Berichte


Verletzte Spaziergängerin - 6233 Kramsach, 05.04.2021

Am Uferweg des Reintalersees stürzte eine Einheimische und zog sich eine schmerzende Verletzung im Bereich des Ellenbogens zu. Die Bergretter alarmierten zusätzlich einen Rettungswagen und suchten den Uferbereich nach der Patientin ab. Die Versorgung wurde gemeinsam mit dem Roten Kreuz durchgeführt, ehe die Patientin abtransportiert wurde.

09.05.2021, JMK

Verletzter Wanderer - 6232 Münster, 13.03.2021

Ein einheimischer Wanderer befand sich beim Abstieg am "Steinapflweg" und stolperte dabei laut eigenen Angaben. Nach Abklärung des Notfallortes und aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit wurde der Hubschrauber zur Bergung des Patienten angefordert. Die Bergrettung Kramsach u. U. rückte mit 5 Mann zum Notfallort aus, da noch nicht klar war, ob der Hubschrauber die Bergung durchführen kann. Der Patient wurde vom Hubschrauber Heli 4 per Tau geborgen und anschließend in das KH Schwaz geflogen. Die Bergretter unterstützten die Besatzung des Notfallhubschraubers am Zwischenlandeplatz.

09.05.2021, JMK

Interner Notfall - 6233 Kramsach, 21.02.2021

Ein Einheimischer machte gemeinsam mit seiner Begleiterin eine Wanderung von der Lifttalstation in Kramsach zum Sonnwendjochhaus. Zirka 100 Höhenmeter unterhalb des Zieles bekam der Patient Probleme. Die Melderin gab der Leitstelle telefonisch bekannt, dass der Patient über massive Schmerzen im Rücken- und Schulterbereich klagt und schwer atmet. Der Schmerz strahlte auch in die Arme aus. Der Patient verlor auch kurzzeitig das Bewusstsein. Aufgrund des Meldebildes, der Örtlichkeit und Verdacht auf eine akute internistische Erkrankung wurde der Einsatz an den Notarzthubschrauber Heli 4 abgegeben. Die Besatzung des Heli 4 führte eine Erstversorgung durch und brachte die unverletzte Begleitperson zum Liftparkplatz nach Kramsach, wo sie von der Bergrettung Kramsach u. U. übernommen wurde. Nach der Datenaufnahme erfolgte ein Abgleich der Personalien bei der Polizeiinspektion Kramsach. Der Patient wurde ins KH-Schwaz geflogen.

09.05.2021, JMK

Verletzte Kletterin - 6252 Breitenbach, 20.02.2021

Eine 41-jährige Frau zog sich bei einem Sturz im Klettergarten Berglsteiner See (Gemeinde Breitenbach) Verletzungen am Kopf zu. Da der Melder ein getrübtes Bewusstsein der Verunfallten bei der Leitstelle Tirol meldete, entsandte diese sowohl die Bergrettung Kramsach und Umgebung als auch den Notarzthubschrauber Heli 3 zum Unfallort. Der Hubschrauber konnte aufgrund der dichten Bewaldung und der Steinschlaggefahr nicht direkt zum Unfallort vordringen und setzte Flugretter und Notarzt mit dem Tau ab. Die Bergretter stiegen über das kurze Waldstück vom See zum Wandfuß auf und unterstützten die Heli-3-Besatzung bei der Patientenversorgung. Gemeinsam wurde die Patientin bodengebunden zu einer Lichtung transportiert. Von dort wurde sie mittels Tau zum Zwischenlandeplatz geflogen, ehe sie ins Krankenhaus Kufstein zur weiteren Abklärung und Wundversorgung gebracht wurde.

09.05.2021, JMK

Verirrter Wanderer - 6252 Breitenbach, 06.02.2021

Ein einheimischer Wanderer brach am Nachmittag von Breitenbach zu Fuß Richtung Brandenberg auf. Durch die einbrechende Dunkelheit verirrte sich der Mann und setzte einen Notruf ab. Die Leitstelle Tirol alarmierte die BR Kramsach, die mit 6 Mann ins Suchgebiet ausrückte. Die Ortung und das Auffinden des Patienten konnte recht zügig durchgeführt werden. Beim Eintreffen war der Patient sichtlich erleichtert, unverletzt und konnte zum Bergrettungsauto begleitet werden.

09.05.2021, JMK

Verletzter Mountainbiker - 6232 Münster, 15.11.2020

Ein Einheimischer kam bei der Fahrt von der Bayreuther Hütte nach Münster auf dem Forstweg zu Sturz. Der Patient war kurzzeitig ohne Bewusstsein. Zwei zufällig vorbeikommende Ärzte leisteten Erste Hilfe und stornierten den Hubschrauber bei der Leitstelle. Beim Eintreffen der Bergrettung Kramsach u. U. war der Patient ansprechbar und konnte selbstständig in das Bergrettungsauto einsteigen. Die Übergabe des Patienten an das Rote Kreuz erfolgte in Münster. Der Patient wurde im Anschluss ins Krankenhaus Kufstein gebracht.

09.05.2021, JMK

Verletzter Wanderer - 6233 Kramsach, 07.11.2020

Die Bergrettung Kramsach u. U. wurde um 17:41 Uhr von der Leitstelle zu einem Einsatz im Bereich der Rodelbahn in Kramsach gerufen. Ein Einheimischer rutschte beim Abstieg aus und zog sich dabei einen 3-fachen Bänderriss zu. Aus diesem Grund war ein weiterer Abstieg ins Tal nicht mehr möglich. Die Bergrettung Kramsach u. U. war mit 5 BergretterInnen im Einsatz. Am Liftparkplatz wurde der Patient der Rettung übergeben und ins Krankenhaus Kufstein gebracht.

09.05.2021, JMK

Schwer verletzter Sportler - 6233 Kramsach, 07.11.2020

Ein einheimischer Sportler kam bei der Abfahrt mit seinem "Downhill-Roller" zu Sturz und zog sich dabei schwere Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule zu. Ein nachkommender Mountainbiker verständigte sofort die Einsatzkräfte. Die Leitstelle Tirol alarmierte aufgrund des geschilderten Verletzungsmusters sowohl die Bergrettung Kramsach und Umgebung als auch die Besatzung des Notarzt-Hubschraubers Heli 4. Da sich die Unfallstelle im dicht bewaldeten Gebiet befand, mussten der Notarzt sowie der Flugretter mittels Tau in der Nähe abgesetzt werden. Ein sich in der Nähe befindlicher Bergretter traf wenige Minuten nach der Einsatzalarmierung an der Unfallstelle ein und übernahm gemeinsam mit der Besatzung des Heli 4 die Patientenversorgung. Die Mannschaft der Bergrettung Kramsach u. U. führte den Abtransport des Patienten mittels Gebirgstrage zum "Shuttelplatz" durch. Der Patient wurde im Anschluss mittels Tau geborgen und auf den Zwischenlandeplatz beim Blaulichtzentrum Kramsach geflogen. Von dort erfolgte der Weiterflug in die Innsbrucker Klinik. Die Bergrettung Kramsach transportierte das Sportgerät ("Downhill-Roller") ab und übergab dieses zur weiteren Untersuchung an die Alpinpolizei. Der diensthabende Alpinpolizist untersuchte das Objekt ehe er es dem Sohn des Patienten aushändigte.

09.05.2021, JMK

Abgestürzter Rollstuhlfahrer - 6233 Kramsach, 09.10.2020

Ein Rollstuhlfahrer kam auf der Seenstraße von der Fahrbahn ab und stürzte in den Wald. Die alarmierten Bergretter konnten gemeinsam mit den Kollegen des Roten Kreuzes den Patienten versorgen und abtransportieren. Im Anschluss wurde der elektrische Rollstuhl des Verletzten geborgen und an die Wohnadresse des Patienten zugestellt.

09.05.2021, JMK

Allergische Reaktion - 6232 Münster, 02.09.2020

Um 15 Uhr wurde Rettung und Notarzt zu einer Patientin mit einer allergischen Reaktion gerufen. Aufgrund der Örtlichkeit wurde die BR Kramsach mitalarmiert. Durch die Hilfe der Leitstelle konnte der Rettungsdienst zum Unfallort gelangen. Kurz darauf erreichte auch die Bergrettung mit 2 Mann die Einsatzstelle. Dort unterstützten die Bergretter den Rettungsdienst bei der Versorgung. Die Bergrettung wurde anschließend vom Rettungsdienst beauftragt, einen geeigneten Fahrweg aus dem Wald zu finden. Die Patientin wurde mit Notarztbegleitung ins BKH Schwaz gebracht.

15.09.2020, JMK

Verletzte Mountainbikerin - 6234 Brandenberg, 26.08.2020

Die Bergrettungsortsstelle Kramsach u. Umgebung wurde von der Leitstelle Tirol zu einer verletzten Mountainbikerin in der Nähe des Gasthauses "Kaiserhaus" gerufen. Es rückten 4 Bergrettungsmitglieder (inkl. Arzt) zu der Unfallstelle aus und fanden die Verletzte auf einem Forstweg oberhalb des Kaiserhauses vor. Laut eigenen Angaben stürzte die Urlauberin bei der Abfahrt mit ihrem Mountainbike auf losen Steinen am Forstweg aus und zog sich dabei Verletzungen im Schulterbereich zu. Der Bergrettungsarzt führte einen Bodycheck durch ehe die Patientin auf die Gebirgstrage gebettet und mit dem Bergrettungsauto abtransportiert wurde. Die Übergabe an den Rettungsdienst erfolgte im Blaulichtzentrum Kramsach. Die Rettungswagen brachte die Patientin umgehend in ein Krankenhaus zur weiteren Abklärung der Verletzungen.

15.09.2020, JMK

Erschöpfte Person Klettersteig - 6233 Kramsach, 21.08.2020

Aufgrund von Erschöpfung konnte eine Klettersteiggeherin am Nachmittag den Aufstieg nicht mehr selbstständig fortsetzen. Ihr Begleiter setzte daraufhin einen Notruf ab. Da die vom Begleiter geschilderten Symptome auf ein etwaiges internistisches Problem hindeuteten, wurde zur Unterstützung ein Notarzthubschrauber (Heli-4) alarmiert, der eine Taubergung durchführen konnte. Die Bergrettung war insgesamt mit 6 Mann/Frau im Einsatz und unterstützte die Mannschaft des NAHs am Zwischenlandeplatz und als Backup, falls die Rettung durch den NAH nicht möglich gewesen wäre.

15.09.2020, JMK

Verletze Person - 6250 Kundl, 16.08.2020

Ein Ehepaar stieg am Sonntagvormittag von Kundl zur Brachalm auf. Nach einer Pause machten sich die Einheimischen dann wieder auf zurück ins Tal. Plötzlich stürzte die Frau am Hahntaxweg und fiel etwa 100 Meter über ein steiles, felsdurchsetztes Waldstück hinab. Der Ehemann stieg sofort zur 71-Jährigen ab und setzte einen Notruf ab. Die Besatzung des Notarzthubschraubers barg die Schwerverletzte mittels Tau. Die anwesenden Bergretter unterstützten die Crew bei der äußerst schwierigen Bergung. Die Patientin wurde anschließend in die Innsbrucker Klinik eingeliefert. Ihr Ehemann wurde von der Bergrettung Kramsach und der Polizei ins Tal begleitet.

15.09.2020, JMK

Verletztes Kind - 6232 Münster, 12.08.2020

Am Vorderen Sonnwendjoch stürzte ein 8-jähriges Kind und zog sich dabei eine Fußverletzung zu. Aufgrund des Unfallortes entschied die Einsatzleitung der Bergrettung einen Heli anzufordern, welcher die Erstversorgung sowie den Abtransport durchführte.

15.09.2020, JMK

Abgestürzte Person - 6233 Kramsach, 07.08.2020

Im Hochseilgarten Kramsach stürzte ein Gast aus ca. fünf Metern Höhe auf den Waldboden ab und zog sich dabei innere Verletzungen zu. Die alarmierten Einsatzkräfte (Bergrettung, Rotes Kreuz, Notarzthubschrauber) kümmerten sich gemeinsam um die Erstversorgung und den Abtransport des Patienten, der im Anschluss mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik Innsbruck eingeliefert wurde.

15.09.2020, JMK

Herz-Kreislauf-Stillstand - 6230 Brixlegg bzw. Wildschönau, 27.07.2020

Die Leitstelle alarmierte kurz vor 10 Uhr die Bergrettung Kramsach und Umgebung sowie zeitgleich die Besatzung des Hubschraubers Heli 3. Am Wanderweg von der Holzalm zum Hösljoch ist ein männlicher Wanderer zusammengebrochen. Beim Eintreffen der Bergretter war der Mann bereits verstorben. Der Notarzt des Heli 3 hatte zuvor den Tod des Mannes festgestellt. Die Bergretter warteten die Ankunft der Alpinpolizei ab und sperrten den Wanderweg kurzfristig in beiden Richtungen ab. Nach den Erhebungen der Polizei übernahmen die Bergretter den Abtransport. Die Übergabe des Leichnams an den Bestatter erfolgte auf Anweisung der Polizei in Zimmermoos/Brixlegg.

15.09.2020, JMK

Verletzte Person - 6234 Brandenberg, 23.07.2020

Die Einsatzleiter der Bergretttung Kramsach und Umgebung wurden von der Leitstelle über einen Alpinunfall am Schinder alarmiert. Eine Wanderin hatte sich eine Verletzung am Sprunggelenk zugefügt. Aufgrund der zu langen Anfahrts- und Aufstiegszeit und der daraus resultierenden zu langen Wartezeit für die Patientin bis zu einer ärztlichen Versorgung im Krankenhaus wurde ein Hubschrauber alarmiert. Die Besatzung des Heli 3 konnte eine Taubergung durchführen und die Patientin rasch in ein Krankenhaus einliefern.

15.09.2020, JMK

Verletzter MTB-Fahrer - 6233 Kramsach, 14.07.2020

Ein Teilnehmer einer MTB Gruppe stürzte auf der Schiebestrecke vom Voldöppberg talwärts und zog sich dabei eine schmerzhafte Weichteilverletzung am Unterschenkel zu. Seine Begleiter führten nach dem Absetzen des Notrufes eine Erstversorgung des Patienten durch und stiegen in weitere Folge gemeinsam Richtung Fortstrasse ab. Die Bergrettung Kramsach fuhr mit einem Einsatzfahrzeug und 4 Mann Besatzung zum Unfallort. Nach Erstversorgung durch die BR-Notfallsanitäter wurde der Patient mit dem BR-Fahrzeug zur Rettungswache nach Kramsach transportiert und anschließend vom Roten Kreuz ins Bezirkskrankenhaus Kufstein eingeliefert.

15.07.2020, MJH

Klettersteig Reintaler See - 6233 Kramsach, 09.07.2020

Ein einheimischer Sportler kommt im Sportklettersteig aufgrund von Erschöpfung nicht mehr weiter (Position 4/5).Ein zufällig vor Ort befindlicher Bergretter der Ortsstelle Kramsach und Umgebung wird durch den Alarm der Leitstelle auf die missliche Lage des Einheimischen aufmerksam gemacht und steigt zu dem Mann ab. Der Bergrettungsmann führt eine behelfsmäßige Bergung des Erschöpften aus dem schwierigen Sportklettersteig durch und steigt dann gemeinsam mit ihm und seinen Begleitern auf der leichteren Route bis zum Ausstieg auf. Von dort führt die Familie den Abstieg selbständig durch.

14.07.2020, JMK

Sucheinsatz - 6233 Kramsach, 05.07.2020

Die Bergrettung Kramsach wurde von der Leitstelle Tirol alarmiert, da ein 5-jähriges Kind am Reintaler See bereits seit über einer Stunde abgängig war. Eine großangelegte Suchaktion von Feuerwehr, Rettung, Bergrettung und Wasserrettung wurde ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten BR-Mannschaft am Reintaler See konnte aber Entwarnung gegeben werden. Das Kind wurde aufgefunden und vom Roten Kreuz den Eltern übergeben. Weitere Maßnahmen seitens der Bergrettung waren nicht notwendig.

14.07.2020, JMK

Verletzte MTB-Fahrerin - 6234 Brandenberg, 04.07.2020

Eine MTB-Fahrerin ist auf einem leicht abschüssigen Teilstück der MTB-Route von Riedenberg (Gemeinde Thiersee) zum Kaiserhaus (Gemeinde Brandenberg) im Zuge eines Bremsmanövers zu Sturz gekommen. Dabei zog sie sich Verletzungen (RQW) an der linken Seite (Arm und Bein) zu und klagte über Schmerzen im Bereich des Steißbeins. Die Bergrettung Kramsach fuhr mit einem Einsatzfahrzeug und 4 Mann Besatzung zum Unfallort. Nach Erstversorgung durch den BR-Notfallsanitäter wurde die Patientin mit dem BR-Fahrzeug zur Rettungswache in Kramsach transportiert und anschließend vom Roten Kreuz ins Bezirkskrankenhaus Kufstein eingeliefert.

14.07.2020, JMK

Sucheinsatz - 6234 Brandenberg, 03.07.2020

Kurz vor 22:00 Uhr schlug der Hüttenwirt der Buchackeralm Alarm, da 2 Übernachtungsgäste von einer Tagestour zum Kaiserhaus nicht zur Hütte zurückgekehrt waren. Die Leitstelle Tirol alarmierte daraufhin die Ortsstelle Kramsach und Umgebung. Bei den Vermissten handelte es sich um 2 deutsche Schwestern Mitte 30. Die beiden waren telefonisch nicht erreichbar, was aber höchstwahrscheinlich auf eine unzureichende Netzabdeckung im Suchgebiet zurückzuführen war. Nach telefonischer Auskunft der Wirtsleute vom Gasthaus Kaiserhaus (Brandenberg) waren die Vermissten am Nachmittag zu Gast bei ihnen und brachen gegen 15:30 Uhr von dort wieder Richtung Buchackeralm auf.

Die Bergretter/innen der Ortsstelle Kramsach suchten daraufhin mit mehreren Suchtrupps den Bereich zwischen Kaiserhaus und Buchackeralm ab.

Da es sehr wahrscheinlich erschien, dass die zwei Vermissten die Abzweigung im Haasatal Richtung Buchackeralm nicht richtig nahmen, wurde zur Unterstützung die Bergrettungsortsstelle Kufstein alarmiert, die den Suchbereich Hinterthiersee-Landl-Riedenberg übernahm.

Gegen 23:25 Uhr meldete ein Suchtrupp der Bergrettung Kramsach, dass sie auf der Aschaualm Personen gefunden und befragt haben, die die 2 Vermissten vor Kurzem mit dem Auto Richtung Nachberg Niederleger gebracht hatten. Daraufhin konzentrierte sich die Suche auf den Bereich zwischen Nachberg und Buchackeralm. Gegen 23:40 Uhr informierte die Polizei die Einsatzleitung der Bergrettung Kramsach u. U., dass die Vermissten total erschöpft auf der Buchackeralm eingetroffen sind und der Hüttenwirt Entwarnung geben konnte.

Alle Suchtrupps in Brandenburg kehrten daraufhin in die Zentrale in Kramsach zurück. Ein Alpinpolizist sowie ein BR-Mann stiegen aber weiter zur Buchackeralm auf, um erste Erhebungen durchzuführen. Die Vermissten waren aber zu erschöpft und die Hütte bereits verschlossen, sodass die Erhebungen der Alpinpolizei auf den Folgetag verschoben werden mussten.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand mit 19 Personen und 3 Fahrzeugen im Einsatz. Die Bergrettung Kufstein stand mit 4 Personen und zwei Fahrzeugen im Einsatz.

14.07.2020, JMK

Klettersteig Reintalersee - 6233 Kramsach, 01.07.2020

Bei der Leitstelle ging gegen 13:30 Uhr ein Notruf aus dem Klettersteig Reintaler See ein. Ein deutscher Staatsbürger hatte sich durch Ausrutschen leichte Verletzungen zugefügt. Ein kurzer Regenschauer hatte die Verhältnisse am Klettersteig massiv verschlechtert, sodass der Betroffene den Aufstieg nicht mehr selbstständig fortsetzen konnte. Die Bergrettung Kramsach und Umgebung rückte mit 7 Personen aus, um den Leichtverletzten vor dem nahenden Gewitter rasch zu bergen. Während die Mannschaft mit dem Bergeequipment aufstieg, konnte ein Bergretter äußerst rasch zum Verletzten aufsteigen und sich ein Bild der Lage machen. Der Erstretter beschloss gemeinsam mit dem Patienten am Klettersteig gesichert aufzusteigen, um möglichst rasch den Klettersteig verlassen zu können. -> GEWITTER!

Aus diesem Grund konnte auf eine zeitaufwändige Abseilrettung verzichtet werden. Ein Bergrettungsmann fuhr mit einem BR-Fahrzeug zum Ausstieg des Klettersteiges, wo der Patient um 15:15 Uhr übernommen werden konnte.

14.07.2020, JMK

Sichtung von Notsignalen - 6234 Brandenberg, 12.06.2020

Gegen 22:30 Uhr wurden die Leitstelle informiert, dass man im Bereich "Roßkopf"/Berggasthaus Sonnwendjoch mehrmals Notsignale sichten konnte. Die Leitstelle informierte daraufhin die Bergrettungsortsstelle Kramsach u. Umgebung. Zwei Bergretter, die Bereitschaftsdienst auf der Diensthütte im Bereich Marchspitz leisteten, machten sich daraufhin zu Fuß zum Roßkopf auf. Weitere Bergretter suchten den Melder in Brandenberg auf und konnten die Kollegen am Berg via Funk Anweisungen geben. Somit konnte festgestellt werden, dass das vermeintliche Notsignal von einer Beleuchtungsanlage am Berggasthaus Sonnwendjoch stammt. Ein Bewegungsmelder steuerte die Lampe im stürmischen Nachtwind mehrfach an, sodass das Ein- und Ausschalten als Notsignal gedeutet wurde. Die Bergrettung Kramsach u. U. stand mit 6 Personen im Einsatz.

14.07.2020, JMK

Abgestürzte Person - 6250 Kundl, 08.06.2020

Die Bergrettungsortsstelle Kramsach u. U. wurde kurz vor 17 Uhr von der Leitstelle Tirol alarmiert. Parallel dazu startete der Heli 3 zum Unfallort in der Nähe des Steinbruchs im Gemeindegebiet von Kundl. Bei einem Suchflug konnte die Besatzung die abgestürzte Person sichten. Da der Unfallort im dicht bewaldeten Gebiet lag, rückte die Bergrettung weiter vor, da eine Taubergung laut Aussage des Piloten eher unwahrscheinlich erschien.

Mit einem 45m-Tau konnte der Verunfallte wenig später aber trotzdem geborgen werden. Die Bergretter unterstützten die Besatzung des Heli 3 am Zwischenlandeplatz, ehe der Patient ins Krankenhaus Kufstein geflogen wurde.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Rettung teilnehmende Kolleginnen/Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung und der Crew des Notartzhubschraubers "Heli 3". Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet. Mitarbeiter/innen von Behörden und deren Kennzeichnungen werden von uns unkenntlich dargestellt!

22.06.2020, JMK




Erste Hilfe Kurs

Auf Initiative unseres Kollegen und aktiven RK Mitglieds Markus Callegari konnten wir an einem Erste Hilfe Kurs mit zum Teil speziell auf Bergrettunsanforderungen abgestimmtem Schulungsinhalt teilnehmen. Ein besonderer Dank gilt dabei unserer Ausbildnerin, Frau Schneider Michaela die uns die Schulungsinhalte in einer sehr praxisnahen und zugleich lehrreichen wie auch relaxten Art und Weise näher gebracht hat!

Vielen Dank !

16.02.2020, JMK




Verletzter Skitouren Geher - 6234 Brandenberg, 06.01.2020

Ein Skitourengeher verfing sich bei der Abfahrt in einem Weidezahn und kam in weiterer Folge zu Sturz. Dabei zog er sich laut Selbsteinschätzung eine Verletzung des Bewegungsapparates zu. Ein Einsatzleiter der Bergrettung Kramsach u. U. delegierte den Einsatz an einen Notarzthubschrauber, um eine möglichst schonende und schnelle Bergung für den Patienten zu gewährleisten. Der Verunfallte wurde durch die Besatzung des NAH "Alpin 5" geborgen und in ein Schwerpunkt-Krankenhaus eingeliefert. Die Bergrettung Kramsach u. U. stand mit mehreren Kolleginnen und Kollegen als Backup-Mannschaft in Bereitschaft.

07.01.2020, MJH/JMK



Felssturz - 6232 Münster, 24.12.2019

Während der Nachtstunden vom 23.12 auf den 24.12.2019 kam es im Bereich "Schicht" (Geneindegebiet Münster) zu einem massiven Bergsturz. Gemeinsam mit der Exekutive und der Alpinpolizei wurden Erhebungen zu Abgängigkeiten, die sich nicht bestätigten (!!), und der Gefahrenlage unternommen. Die Abbruchstelle und der Gefahrenbereich wurden am folgenden Tag zusätzlich durch die Flugpolizei kontrolliert. Es konnten keine unmittelbaren Auswirkungen auf die in diesem Gebiet verlaufende Forststraße festgestellt werden. 07.01.2020, MJH/JMK



Ehrungen 2019



60 Jahre Bergrettungsmitglied: Heinz Bader

Heinz Bader wurde am 20.02.1959 vom damaligen Ortsstellenleiter, Josef Innerhofer, in den Bergrettungsdienst der Einsatzstelle Rattenberg aufgenommen.

Während der 60-jährigen Mitgliedschaft hat sich in der Bergrettung sehr viel verändert. Die Einsatzstelle Rattenberg übersiedelte nach Kramsach. Zunächst waren die Einsatzmaterialien noch auf mehrere Adressen verteilt, ehe eine moderne Einsatzzentrale im Blaulichtzentrum errichtet werden konnte. Und auch die Bergetechniken und Materialien haben sich in den letzten Jahrzehnten wesentlich verändert.

Heinz Bader war als ausgebildeter Gendarmeriebergführer und Postenkommandant der Gendarmerie Rattenberg bzw. Kramsach immer sehr bemüht, die beiden Blaulichtorganisationen Bergrettung und Gendarmerie zu einer optimalen Zusammenarbeit zu führen. Damals hatte die Bergrettung beispielsweise noch kein eigenes Quartier sondern nur ein kleines Lager im Gendarmerieposten Rattenberg. Als es nach der Übersiedelung nach Kramsach Bestrebungen gab, die Bergrettung vom neuen Gendarmerieposten auszuquartieren, ging Heinz in seiner Funktion als Postenkommandant bis zum damaligen Innenmister und sicherte so der Bergrettung den Verbleib mit ihrem Lager im Gendarmeriegebäude zu.

Heinz Bader übernahm auch in der Bergrettung eine Führungsrolle und war von 1973 bis 1985 Ortsstellenleiter. In dieser Periode wurden 1975 die ersten tragbaren Funkgeräte gekauft, sowie zwei fixe Funkstationen am Gendarmerieposten und auf der Bayreuther Hütte installiert, die vom Alpenverein finanziert wurden. 1983 wurden unter seiner Führung erstmals die Bergrettungsmitglieder einheitlich eingekleidet und am 3.10.1985 wurde bei der Bauverhandlung für die Marchalm der Grundstein für den Bau einer eigenen Diensthütte der Bergrettung im Rofan Bergrettungs Stützpunkt im Rofan. gelegt, die in den Folgejahren bis 1991 in Eigenregie aufgebaut wurde. 1985 bekam die Ortsstelle von einem Gönner ein Allradfahrzeug geschenkt, das sehr viele Jahre als Einsatzfahrzeug diente.

Heinz Bader hat über viele Jahrzehnte die Bergrettungsortsstelle geprägt und durch seinen Einsatz den Aufbau und Betrieb der Einsatzstelle wesentlich unterstützt. An dieser Stelle ein herzliches Vergelt's Gott dir, Heinz, für dein Engagement und deine unzähligen Einsatzstunden!



07.01.2020, JMK






25 Jahre Bergrettungsmitglied: Manfred J. Hintner

Manfred Hintner wurde am 01.11.1994 vom damaligen Ortsstellenleiter, Alois Renzl, in den Bergrettungsdienst aufgenommen.

Bereits als junger Bergretter engagierte sich Manfred weit über das normale Maß hinaus und war unter anderem bei sehr fordernden Einsätzen - wie dem Lawinenunglück in Galtür - mehrere Tage an vorderster Front im Einsatz für die Bergrettung.

Als ausgebildeter Sanitäter, Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams und Wasseraufbereiter des Österreichischen Roten Kreuzes kann Manfred auf eine große Einsatzerfahrung zurückgreifen und lässt unzählige, wichtige Kompetenzen aus dem Rettungsdienst in seinen Dienst als Bergretter einfließen. Hinzukommen seine außerordentliche Genauigkeit, sein enormes Engagement und sein Pflichtbewusstsein - Eigenschaften, die er stets zum Wohle der Ortsstelle und seiner Kamerad/inn/en einsetzt. Als Ortsstellenleiterstellvertreter, Hüttenwart, Materialwart und Einsatzleiter engagiert sich Manfred im Ortsstellenausschuss in unterschiedlichen Positionen und trägt somit wesentlich zur Weiterentwicklung der Ortsstelle bei.






07.01.2020, JMK

Jahreshauptversammulung 2019

Dem beigefügten .pdf Formuluar können sie unsere Aktivitäten und erbrachten Leistungen für das Einsatzjahr 2019 entnehmen.

2019_Jahresbericht

Wie gewohnt, wurde am 08.12.19 die diesjährige Jahreshauptversammlung der Bergrettung Kramsach und Umgebung abgehalten. Besonders freuten wir uns über den Besuch der vielen Bürgermeister und Vizebürgermeister/innen unseres Einsatzgebietes. Gerhard Unterberger, unser Ortsstellenleiter, blickte auf ein ereignisreiches Bergrettungsjahr zurück. Unser Ausbildungsleiter, Andi Nothdurfter, gab den Anwesenden einen Einblick in die laufenden Übungen in der Ortsstelle. Im Anschluss präsentierte unser Einsatzleiter, Manfred Hintner, Daten und Fakten zu den 37 geleisteten Einsätzen. 880 Stunden standen die Bergretterinnen und Bergretter im Einsatz, um Mitmenschen in Notlagen zu helfen. Hermann Spiegl, der Landesleiter der Bergrettung Tirol, konnte abschließend zwei Bergretter für ihre langjährige Tätigkeit auszeichnen. Heinz Bader ist unglaubliche 60 Jahre Bergretter in Kramsach und Manfred Hintner wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Ausführliche Informationen zu den Geehrten findet man in den nachstehenden Berichten.

Neuaufnahmen als Bergretter: Wir begrüßen Herrn Hannes Hechenblaikner und Herrn Madersbacher Christian als fertig ausgebildete Bergretter in unserer Ortsstelle.






07.01.2020, JMK






KLANGWELT BERGE begeisterte in Kramsach

Am Donnerstagabend lud die Bergrettung Kramsach und Umgebung zur Veranstaltung "KLANGWELT BERGE" ein.

Im ausverkauften Volksspielhaus zeigte der bekannte Bergfotograf Heinz Zak eine Auswahl seiner schönsten Bilder, die live von den Weltklassemusikern, Mariya Nesterovska, Hubert Mittermayer Nesterovsky und dem gebürtigen Kramsacher Tobias Steinberger, musikalisch begleitet wurden. Die Zuschauer wurden durch die perfekte Abstimmung von Bild und Musik in den Bann gezogen und genossen einen Vortrag der besonderen Art. Auf humorvolle Art erzählte Heinz Zak von seinen interessanten Reisen, einzigartigen Klettererlebnissen und tollen Bekanntschaften mit den besten Kletterern der Welt.

Zudem wurden Aquarelle von Martin Töchterle präsentiert und zum Kauf angeboten. Martin Töchterle ist selbst seit über 40 Jahren Bergretter, jedoch seit vielen Jahren durch eine heimtückische Krankheit auf seinen Rollstuhl angewiesen. Durch die Übergabe der Aquarelle unterstützte Martin die Bergrettung Kramsach u. U. und stellte seine Malerei in den Dienst der guten Sache.

Im Bild von links:

Bürgermeister und Bergretter Bernhard Zisterer,
Organisatorin Judith Kirchner,
Hubert Mittermayer Nesterovsky,
Mariya Nesterovsky,
Heinz Zak,
Tobias Steinberger
und
Ortsstellenleiter Gerhard Unterberger
sowie im Vordergrund: Künstler und Bergretter Martin Töchterle.

Bild/Textmaterial ua. zur Verfügung gestellt von: ZOOM.Tirol - Georg Köchler

30.11.2019, JMK/MJH/Georg Köchler







Verletzter Motocrossfahrer - 6233 Kramsach, 01.09.2019

Am Nachmittag stürzte ein Motocrossfahrer in der Nähe des Kramsacher Ortsteiles Hagau und zog sich dabei eine schwere Beinverletzung zu. Der Patient wurde von den alarmierten Einsatzkräften der Bergrettung und des Roten Kreuzes erstversorgt und ins Krankenhaus gebracht.

08.09.2019, JMK



Verletzter Wanderer - 6232 Münster, 01.09.2019

Ein deutscher Wanderer zog sich beim Abstieg vom Sonnwendjoch vermutlich eine Bänderverletzung im Fußgelenk zu, konnte jedoch selbstständig wie geplant zur Bayreuther Hütte absteigen. Die Schmerzen machten jedoch einen weiteren Abstieg am nächsten Tag unmöglich, weshalb die Bergrettung Kramsach und Umgebung alarmiert wurde. Die Ortsstelle rückte mit 3 Bergrettern aus, versorgte den Patienten und brachte ihn ins Tal.

08.09.2019, JMK



Erschöpfte Person am Klettersteig - 6233 Kramsach, 29.08.2019

Ein einheimischer Klettersteiggeher musste am frühen Nachmittag einen Notruf absetzen, da er am schwierigen Teilstück des Klettersteigs "Reintaler See" weder vor noch zurück konnte. Die alarmierten Bergretter sperrten kurzzeitig den Klettersteig und führten eine Seilbergung von oben durch. Während ein Erstretter sich um den Patienten kümmerte, wurde ein Bergretter mit einem rund 300 Meter langen Seil zunächst bis zum Patienten und dann gemeinsam mit ihm bis zum Einstieg abgeseilt. Die Bergrettung Kramsach u. U. stand mit insgesamt 10 Personen im Einsatz. Ein Dank gilt der Polizeiinspektion Kramsach, die uns bei der raschen Sperrung des Klettersteiges unterstützte.

08.09.2019, JMK



Verkehrsunfall Brandenberger Straße - 6233 Kramsach, 29.08.2019

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung wurde in den Nachtstunden zu einem Verkehrsunfall auf der Brandenberger Straße gerufen. Ein junger PKW-Lenker kam von der Straße ab und touchierte eine Begrenzungsmauer. Das Auto wurde in weiterer Folge in den angrenzenden Wald geschleudert, wobei der Lenker im Fahrzeug eingeklemmt wurde. Die Kollegen der Feuerwehr Kramsach (inkl. Feuerwehrarzt) konnten den Unfalllenker aus seinem Wrack befreien und das Personal des Roten Kreuzes (Notarzt und Sanitäter) kümmerten sich um die Versorgung des Patienten. Die Bergrettung Kramsach u. U. stand mit 11 Personen im Einsatz.

08.09.2019, JMK



Patient mit starken Rückenschmerzen - 6232 Münster, 24.08.2019

Der Hüttenwirt der Bayreuther Hütte meldete der Leitstelle Tirol eine Person mit starken Rückenschmerzen. Die Bergrettung Kramsach rückte daraufhin mit 4 Bergrettern aus. Der Patient wurde im Bett liegend vorgefunden. Die Bergretter lagerten den Patienten im Vakuumbett der Gebirgstrage und brachten ihn zum Bergrettungsfahrzeug. In Kramsach erfolgte die Übergabe an die Sanitäter des Roten Kreuzes, die den Patienten ins Krankenhaus Kufstein einlieferten.

08.09.2019, JMK



Verletzter Wanderer - 6233 Kramsach, 27.07.2019

Ein deutscher Wanderer stürzte beim Abstieg von der Bayreuther Hütte nach Kramsach im Bereich oberhalb des Herrgottsteins am Wanderweg und zog sich dabei eine Verletzung am rechten Sprunggelenk zu. Die Bergrettung Kramsach und Umgebung rückte aus, um den Verletzten nach der Erstversorgung mittels Gebirgstrage abzutransportieren. In Kramsach wurde der Patient an das Rote Kreuz übergeben. Nach der Versorgung durch den Notarzt wurde der Verletzte in das Krankenhaus Kufstein gebracht.

08.09.2019, JMK



Verletzter Wanderer - 6232 Münster, 20.07.2019

Eine deutsche Wanderin rutschte im Nahbereich der Bayreuther Hütte aus und zog sich dabei vermutlich eine Radius Fraktur zu. Die alarmierten Bergretter stabilisierten die Hand mit einer Samsplint und einem Dreieckstuch und brachten die Patientin mit dem Bergrettungsfahrzeug nach Kramsach. Dort erfolgte die Übergabe an das Rote Kreuz.

08.09.2019, JMK



Zwei Patientinnen mit Anzeichen einer Intoxikation - 6235 Reith i. A., 06.07.2019

Die Einsatzleiter der Bergrettungsortsstelle Kramsach u. U. wurden kurz vor 01:00 Uhr gemeinsam mit dem RTW und dem Notarzt der RK-Einsatzstelle Kramsach alarmiert. Jugendliche hatten einen Notruf abgesetzt, da zumindest eine Kollegin nach einer gemeinsamen Schulschlussfeier nicht mehr ansprechbar war.

Bei Eintreffen der Sanitäter und des Arztes war ein Mädchen bewusstlos, auch ein zweites Mädchen wies Anzeichen einer Intoxikation auf. Da beide Patientinnen ins Krankenhaus gebracht werden mussten, wurde ein zusätzlicher Rettungswagen aus Schwaz angefordert. Die eintreffenden Bergretter der Ortsstelle Kramsach u. U. unterstützten die Mannschaft des Roten Kreuzes und übernahmen den Abtransport der bewusstlosen Patientin mittels Gebirgstrage. Zwei weitere Mädchen wurden nach einem kurzen klärenden Gespräch an eine angeforderte Erziehungsberechtigte übergeben.!

08.07.2019, JMK



Abgestürztes Segelflugzeug - 6234 Brandenberg, 5.Juli 2019

Kurz vor 01:00 Uhr wurde die Bergrettung Kramsach u. U. von der Leitstelle mit folgender Meldung alarmiert: "Absturz Luftfahrzeug Schmalegger Joch, unklare Personenanzahl" Die eingerückte Mannschaft erfuhr, dass der Pilot eines Segelflugzeuges in den Abendstunden in Kempten als vermisst gemeldet wurde und die Besatzung der Polizeihubschrauberstaffel Bayern nach einem 2-stündigen Suchflug entlang der vermuteten und vorab eingereichten Flugroute mit einer Wärmebildkamera das Wrack zwischen dem Schmalegger Joch und dem Thaler Joch orten konnte.

Während die Besatzung des Polizeihubschraubers zu ihrer Basis nach München zurückkehrte, um auf einen Helikopter mit Außenwinde zu wechseln, rückten die alarmierten Einsatzkräfte - die Feuerwehren Brandenberg, Aschau, Kramsach und Wörgl, die Bergrettung Kramsach u. U. sowie die Bergrettung Kufstein, zwei First Responder des Roten Kreuzes, die Bergwacht Thiersee sowie die Alpinpolizei - zur Unglücksstelle an. Die ersteintreffenden Feuerwehrleute machten sich gleich in Suchtrupps zur Absturzstelle auf und kümmerten sich um die Beleuchtung des Geländes rund um die Schmalegger Alm. Da zu diesem Zeitpunkt die genaue Anzahl der abgestürzten Personen nicht 100-prozentig feststellbar war, wurden Vorkehrungen getroffen, um das Gebiet rund um das Flugzeugwrack mittels Bergrettungssuchhund und Mannschaft ebenfalls abzusuchen. Auch wurde gemeinsam mit der FF-Führung eine Strategie erarbeitet, um den eventuell eingeklemmten Piloten mittels mobiler Bergeschere aus seinem Wrack zu befreien.

Gegen 02:15 Uhr, kurz bevor der erste Bergretter mittels Seilwinde vom Hubschrauber zur Unglücksstelle geflogen wurde, kam der entscheidende Funkspruch der Ersthelfer: "Pilot gefunden, nicht eingeklemmt, verletzt, aber ansprechbar." Nun konzentrierten sich alle Beteiligten auf die rasche Versorgung und Bergung des Patienten. Zwei Bergretter wurden vom Hubschrauber in der Nähe des Verunfallten mittels Winde abgesetzt und kümmerten sich sofort um die Erstversorgung des Schwerverletzten. Da der Pilot ansprechbar war, stellte sich nun heraus, dass sich der Absturz seines Einsitzer-Segelfliegers bereits gegen 16 Uhr ereignet hatte, der schwerverletzte Pilot aber ohne Handyempfang keine Hilfe holen konnte.

Kurz vor 4 Uhr Früh konnte der Patient nach der Erstversorgung transportfähig gemacht werden. Anschließend wurde er von den Einsatzkräften in der Gebirgstrage gesichert ca. 140 Höhenmeter zum höhergelegenen Grat gebracht. Dort konnte der Polizeihubschrauber landen und den Patienten aufnehmen. Nach einer kurzen Zwischenlandung auf der Schmalegger Alm erfolgte der Weiterflug zur Klinik Innsbruck. Der Patient wurde während des Fluges von einem Bergretter der Ortsstelle Kramsach u. U. betreut und an das Team des Schockraumes der Klinik übergeben. Nach der Patientenübergabe wurde ein Tankstopp erforderlich, der im Hangar des ÖAMTC "Christophorus 1" in Innsbruck durchgeführt werden konnte. Nach einem weiteren Zwischenstopp in Kramsach konnte der deutsche Polizeihubschrauber in den Morgenstunden zu seiner Basis in München zurückkehren.

Die "Bodentrupps" machten sich nach der Verladung des Verunfallten an den Rückmarsch zur Schmalegger Alm, tauschten sich über den außergewöhnlichen Einsatz aus und machten bei Sonnenaufgang noch freundschaftliche Gruppenfotos.

Diese Nacht wird den beteiligten Einsatzkräften wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Sowohl das Unfallgeschehen, als auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aller Organisationen waren einzigartig. Die Besatzung des Polizeihubschraubers war über den reibungslosen Einsatz sehr glücklich. Der Flug mit der Außenwinde in der Nacht wird zwar immer wieder geübt, im Einsatzfall stellt dies im alpinen Gelände aber eine absolute Ausnahme dar. Für die beiden Bergretter war der Einsatz einer Außenwinde komplett neu, da österreichische Hubschrauber derartige Flüge mit einem fixen Tau durchführen. Während aller Flugbewegungen durfte kein bzw. nur sehr schwaches Licht verwendet werden, da mit Nachtsichtgeräten geflogen wurde. Alle Rotationen wurden fast in völliger Dunkelheit ausgeführt und erforderten ein Höchstmaß an Konzentration und Disziplin des gesamten fliegenden Personals sowie der Mannschaften am Boden.

Wir möchten an dieser Stelle allen an diesem außergewöhnlichen Einsatz beteiligten Einsatzkräften ein großes Lob und ein herzliches "Danke" für die professionelle, unkomplizierte und konstruktive Zusammenarbeit aussprechen! Ohne den zielorientierten und patientenfokussierten Einsatz jedes Einzelnen wären solche Ereignisse nicht derart zeitnah und erfolgreich abzuwickeln.

Im Einsatz standen: Polizei Deutschland, Besatzung der Polizeihubschrauberstaffel Bayern, Alpinpolizei Kufstein, Leitstelle Rosenheim und Leitstelle Tirol, FF Brandenberg, FF Aschau, FF Kramsach, FF Wörgl, Bergrettung Kramsach u. U., Bergrettung Kufstein, "First Responder Gruppe Brandenberg" des Roten Kreuzes, Notarzt des Roten Kreuzes, Bergwachtbereitschaften (DE) Bayrischzell und Brannenburg, österr. Bergwacht Thiersee, Stützpunktmannschaft Flugeinsatzstelle Innsbruck des BMI / ÖAMTC "Christophorus 1" - "Tower" des Flughafens Innsbruck, die "Austrocontrol" - Team des Schockraums der Uniklinik Innsbruck sowie Pressevertreter.

Bild/Textmaterial ua. zur Verfügung gestellt von: ZOOM.Tirol - Georg Köchler / Alpinpolizei Kufstein / sowie Eigenmaterial / Bildmaterial ohne Urheber- Kennzeichnung

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Rettung teilnehmende Kolleginnen/Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung, Alpinpolizei, Besatzung des deutschen Polizeihubschraubers "Edelweiß 6" der Feuerwehren Brandenberg/Aschau und Kramsach und der Bergrettungshundestaffel. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet. Mitarbeiter/innen von Behörden und deren Kennzeichnungen werden von uns unkenntlich dargestellt!

07.07.2019, JMK/MJH/Georg Köchler









Waldbrand Gratlspitze - 6236 Alpbach, 30.06.2019

Um 06.40 Uhr wurde ein Brand im Bereich der Gratlspitze gemeldet. Aufgrund des unwegsamen Geländes wurde zusätzlich zur Feuerwehr Alpbach auch die Bergrettung Kramsach u. U. alarmiert.

Nach Abklärung der Örtlichkeit durch die Leitstelle Tirol buchte den Brand direkt am Gipfel der Gratlspitze ein - wurde beschlossen, dass die Bergrettung Kramsach diesen Einsatz übernimmt, da der Anstieg über die Holzalm deutlich kürzer ist. Die Feuerwehr alarmierte zusätzlich einen Lastenhubschrauber und die Fliegerische Einsatzleitung zur weiteren Unterstützung.

Nach einigen Rotationen des Löschhubschraubers begann die Feuerwehr mit den Umgrabungsarbeiten an der Feuerstelle und die Bergrettung übernahm dabei die Sicherungstätigkeiten. Nach weiteren Rotationen konnte durch die Feuerwehr "Brand Aus" gegeben werden.

07.07.2019, JMK



Paragleiterabsturz - 6232 Münster, 26.06.2019

Gegen 06:15 Uhr startete ein 49-jähriger Österreicher mit einem Gleitschirm vom Vorderen Sonnwendjoch zu einem Flug. Der Startversuch misslang, worauf sich der Mann im steilen Gelände mehrmals überschlug, bevor er schwer verletzt zu liegen kam. Ein Bekannter des Mannes, welcher mit seinem Gleitschirm bereits gestartet war, landete wieder und setzte die Rettungskette in Gang.

Der 49-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber geborgen und in die Klinik Innsbruck geflogen.

Die Bergrettung Kramsach u. U. rückte aus, um den Gleitschirm des Verunfallten aus unwegsamem Gelände zu bergen.

07.07.2019, JMK



Verletztes Kind nach Hundebiss - 6250 Kundl, 20.06.2019

Ein Kind wird während einer Wanderung von einem fremden Hund gebissen, stürzt in weiterer Folge ab und zieht sich eine Knieverletzung zu.

Eine rasch eintreffende Polizeistreife bringt das verletzte Kind zur befestigten Straße, wo das Kind an den Rettungsdienst übergeben wird.

Ein anwesender Bergretter der Ortsstelle Kramsach u. U. kann die flüchtige Hundebesitzerin finden und an die Polizei übergeben.

07.07.2019, JMK



Traditionelles Sonnwendfeuer am Sonnwendjoch / Sagzahn, 22.06.2019

Auch heuer beteiligte sich eine Mannschaft der Bergrettung Kramsach u. U. am Samstag nach der Sommersonnenwende am traditionellen "Feuerbrennen". Gemeinsam mit Freunden entzündeten wir eine Lichterkette vom Sagzahn bis zum Sonnwendjoch.

Leider erschwerte auch heuer wieder ein Wetterumschwung mit Regen und Nebel kurz vor dem Anzünden der Feuer um ca. 21:45 Uhr die Aufgabe deutlich. Erwähnenswert ist, dass wir heuer zum dritten Mal eine alternative Brennmethode anwenden konnten. Um umweltschädliche Rückstände zu vermeiden, verwendeten wir für die Sonnwendfeuer große Pappbecher, die mit Biodiesel (RME) und Bioethanol gefüllt und angezündet wurden.

Ein besonderer Dank gilt auch dieses Jahr dem Team der Bayreuther-Hütte, das unsere spätabends vom Sonnwendjoch heimkehrende "Brennmannschaft" mit einer wärmenden Pressknödelsuppe bestens kulinarisch versorgt hat. Vielen herzlichen Dank!

Wir hoffen, dass sich alle im Tal verbliebenen Zuschauer/innen trotz des aufziehenden Nebels an unserem "Bergfeuer" erfreuen konnten.

07.07.2019, MJH

Link zur Bayreuther-Hütte: Bayreuther Hütte








Verletzte Person - 6234 Brandenberg, 19.06.2019

Ein einheimischer Pensionist verlor an einer Böschung der Brandenberger Ache das Gleichgewicht und stürzte in Richtung Bachbett. Seine Gattin beobachtete den Vorfall und alarmierte die Einsatzkräfte.

Der Mann erlitt beim Sturz Kopfverletzungen und wurde mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik gebracht.

Ein Ausrücken der Bergrettung Kramsach u. U. war durch das rasche Eintreffen des Notarztes nicht mehr notwendig.

07.07.2019, JMK



Unterstützung der Feuerwehr Kramsach - 6233 Kramsach, 12.06.2019

Die Bergrettung Kramsach u. U. wird zur Unterstützung beim Befüllen von Sandsäcken angefordert. Die angespannte Situation aufgrund des Hochwassers erfordert ein Zusammenhelfen aller verfügbaren Kräfte in Kramsach.

Die Bergrettung Kramsach u. U. steht mit 17 Personen im Einsatz.

07.07.2019, JMK



Erschöpfte Person - 6235 Reith i. A., 11.06.2019

Ein deutscher Staatsbürger unternimmt mit seiner Begleiterin eine Wanderung von der Bergstation der Reitherkogelbahn über den Kreuzweg zurück ins Zentrum von Reith. Auf dieser Wanderung bergabwärts erleidet der Mann einen Erschöpfungszustand, wodurch ein selbstständiges Absteigen für ihn nicht mehr möglich ist.

Die Begleiterin setzt einen Notruf ab, die Leitstelle alarmiert die Bergrettung Kramsach und Umgebung, die mit zwei Fahrzeugen und 11 Bergretter/innen ausrückt, da der Aufenthaltsort der beiden Wanderer über Telefon nicht eindeutig ausfindig zu machen ist. Der Patient wird von der eintreffenden Bergrettungsmannschaft in einem guten Allgemeinzustand vorgefunden und zur Kontrolle bzw. Infusionsgabe an einen praktischen Arzt in der Region übergeben.

07.07.2019, JMK



Personenbergung Klettersteig - 6233 Kramsach, 01.06.2019

Zwei deutsche Staatsbürger (Ehepaar) waren beim Durchstieg des Klettersteigs Reintalersee in Kramsach auf Höhe des Wandbuches auf Grund der Erschöpfung der Frau nicht mehr in der Lage, die Route fortzusetzen.

Nach Notruf und Alarmierung durch die Leitstelle Tirol führte die Bergrettung Kramsach und Umgebung die Bergung durch. Dabei wurde eine Person (Frau) mit einem Bergretter bis zum Wandfuß abgeseilt und in Begleitung von weiteren Bergrettern und dem BR Arzt zum Fahrzeug begleitet. Der Mann konnte - unterstützt durch einen Bergretter - die Begehung des Klettersteiges fortsetzen. Er wurde anschließend mit dem Bergrettungsfahrzeug zur Urlaubsunterkunft gebracht.

Die zwei Geborgenen waren unverletzt, daher war keine weitere ärztliche Behandlung notwendig.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand mit 11 Personen im Einsatz.

07.07.2019, JMK



Suchaktion - 6234 Brandenberg, 31.05.2019

Die Bergrettungsortsstelle Kramsach und Umgebung wurde durch die Bergwacht Bayern zur Unterstützung angefordert und über die Leitstelle Rosenheim und die Leitstelle Tirol alarmiert. Ein 75 Jahre alter Mann war von der Erzherzog Johann Klause zu einer Radtour zum Spitzingsee aufgebrochen, dort aber nicht angekommen.

Sein Schwiegersohn suchte bereits seit 17:30 Uhr nach dem Vermissten und alarmierte in weiterer Folge die Bergwacht, die wiederum die Bergrettung Kramsach zur Suche auf österreichischem Staatsgebiet hinzugezogen hat.

Kurz nach Alarmierung der Bergretter wurde der Mann aufgefunden, wodurch die Suche um 20:25 Uhr eingestellt werden konnte.

07.07.2019, JMK



Sturz mit Mountainbike - 6252 Breitenbach, 19.05.2019

Ein Teilnehmer vom eldoRADo MTB Marathon kommt bei einer kurzen Abfahrt zu Sturz. Laut Aussagen anderer Rennteilnehmer ist er kurz bewusstlos. Beim Eintreffen der Ambulanzdienst-Gruppe der Bergrettung Kramsach u. U. ist der Gestürzte wieder bei Bewusstsein und voll orientiert, hat jedoch leichte Abschürfungen im Gesicht und leichte Schmerzen im Brustkorbbereich.

Der Patient kann selbständig zum Einsatzfahrzeug gehen und wird zur Abklärung vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht.

07.07.2019, JMK



Personensuche - 6234 Brandenberg / 6233 Kramsach, 18./20./26.04.2019

Es wurden an den oben angeführten Tagen mehrere Suchaktionen durchgeführt und viele Bereiche der Brandenberger Ache erneut abgesucht. Am 26.04.2019 wurde gemeinsam mit anderen Organisationen ein neuer Anlauf unternommen, die vermisste Person aufzufinden. Das Suchgebiet, in dem die vermisste Person vermutet wird, erstreckt sich in der Zwischenzeit auf ca. 60 km Uferlänge der Brandenberger Ache sowie des Inns.

Insgesamt waren 63 Kolleginnen/Kollegen folgender Organisationen an der Suche beteiligt: Alpinpolizei, Wasserrettung, FF-Kramsach/Aschau/Brandenberg, die Drohne mit Piloten des Bezirksfeuerwehrverbandes Kufstein, 4 Suchhunde der Bergrettung Hundestaffel sowie die Bergrettung Kramsach u. Umgebung.

Im Verlauf der Suche wurden durch die Wasserrettung viele Bereiche der Ache auch schwimmend durchsucht und Verdachtsmomente aufgeklärt.

Trotz großer Anstrengungen der Suchmannschaften musste die Suche am späten Abend ohne verwertbares Ergebnis erneut abgebrochen werden.

Während des Sucheinsatzes kam es zu einer weiteren Alarmierung der Bergrettung Kramsach u. U. betreffend einer Alpinen Notlage in Kundl. Aus Kapazitätsgründen wurde dieser Einsatz an unsere Nachbarortsstelle Wörgl/Niederau abgegeben. Wir danken unseren Kolleginnen/Kollegen aus Wörgl/Niederau für die professionelle Abwicklung dieses Einsatzes!

Bildmaterial und Videomaterial zur Verfügung gestellt von: ZOOM.Tirol - Georg Köchler - Danke Georg !

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Suchaktion teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung, der Bergrettungshundestaffel und den Wasserettungsbereitschaften Kramsach/Angath/Going sowie den FF Kramsach/Aschau/Brandenberg. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet. Mitarbeiter/innen von Behörden und deren Kennzeichnungen werden von uns unkenntlich dargestellt!.

29.04.2019, MJH/JMK









Verletzte Person - 6233 Kramsach, 14.04.2019

Ein Einheimischer kommt auf der Terrasse der Hochalm (Gemeinde Kramsach) bei Arbeiten zur bevorstehenden Eröffnung zu Sturz und zieht sich eine stark blutende Kopfverletzung zu. Ebenfalls anwesende Kollegen setzen den Notruf ab. Die BR-Kramsach wird zusätzlich zum Notarzthubschrauber "Heli 4" alarmiert. Da aufgrund der Bewölkung und der ständig wechselnden Wolkenuntergrenze am Notfallort eine Landung nicht gesichert ist, wird ein Ortsstellenalarm ausgelöst. Der Unfallort ist derzeit nur aus der Luft bzw. mit einem langen und zeitintensiven Schianstieg zu erreichen. Der Notarzthubschrauber findet schlussendlich eine entsprechende Lücke in der Wolkenschicht und bringt den Patienten im Anschluss in ein Krankenhaus.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit der Besatzung des Notarzthubschraubers "Heli 4" im Einsatz.

16.04.2019, MJH/JMK



Personensuche - 6234 Brandenberg / 6233 Kramsach, 05./06.04.2019

Die Bergrettungsortsstelle Kramsach u. U. wurde am Freitag, den 05.04.2019 gegen 06:20 Uhr von der Leitstelle Tirol über eine bevorstehende Personensuche im Großraum Kaiserhaus (Gemeindegebiet Brandenberg) informiert. Eine im Zillertal wohnhafte Person war am Donnerstagnachmittag zu einer Wanderung in das genannte Gebiet aufgebrochen und nicht mehr zur Unterkunft zurückgekehrt. Es bestand auch kein telefonischer Kontakt mehr zur Zielperson. Der PKW des Vermissten wurde im Bereich Kaiserhaus aufgefunden, eine durchgeführte Mobilfunkpeilung bestätigte, dass das Handy der abgängigen Person in Aschau/Brandenberg aktiv war.

Während des Vormittages wurde mit enormem Personal- und Gerätschaftseinsatz ein großes Gebiet, in welchem die vermisste Person vermutet wurde, sowohl bodengebunden abgesucht als auch von der Flugpolizei abgeflogen. Ebenfalls wurde eine Drohne des Bezirksfeuerwehrverbandes Kufstein angefordert, um schlecht einzusehende und mit dem Hubschrauber schwierig anzufliegende Bereiche sowohl der Kaiserklamm als auch der Pinegger Klamm, abzusuchen.

Im Tagesverlauf verdichtete sich der Verdacht, die abgängige Person könnte bei einer Wanderung ins eiskalte Wasser abgestürzt sein: Flussabwärts wurde ein im Wasser treibender Schuh gefunden, der von nahestehenden Personen identifiziert wurde. In der derzeit gesperrten Kaiserklamm entdeckte ein Suchtrupp der Bergrettung inkl. Suchhund eine vermeintliche "Abrutschspur" auf einem Schneefeld. Und der Mantrailing-Hund des Arbeiter Samariter Bundes Tirol erschnüffelte eine mögliche Wanderroute des Vermissten ausgehend von dessen PKW.

In weiterer Folge wurden die Kollegen der Wasserrettung zum Einsatz hinzugezogen, um das genannte Suchgebiet entlang der Ache abzusuchen.

Gemeinsam wurde der gesamte Uferbereich bis nach Kramsach von beiden Organisationen zu Fuß, aber auch teils schwimmend durch die Wasserrettung, abgesucht.

Trotz großer Anstrengungen der Suchmannschaften musste die Suche am späten Nachmittag ohne verwertbares Ergebnis abgebrochen werden.

Die Suche wurde am Samstag 06.04.2019 nach gemeinsamen Beratungen aller Vertreter der verschiedenen Organisationen wieder aufgenommen. Während des Tages wurden erneut die Uferbereiche zur Fuß durch die Bergrettung sowie die freiwilligen Feuerwehren und zusätzlich einzelne Bereiche der Kaiserklamm gezielt durch Abseilen, abgesucht. Weiters suchte die Wasserrettung mit Booten gewisse Uferbereiche am Inn ab. Ein erneuter Suchflug der Flugpolizei blieb - wie die bodengebundene Suche auch - wiederum ohne Ergebnis.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand mit insgesamt 35 Frauen/Männer, gemeinsam mit der Polizei, der Alpinpolizei, der Flugpolizei des BMI, der Mannschaft rund um die Drohne des Bezirksfeuerwehrverbandes Kufstein, den Wasserrettungsbereitschaften Kramsach und Reith im Alpbachtal, 3 Suchhunden der Bergrettungshundestaffel und dem Team rund um den Mantrailing Hund des Arbeiter Samariter Bundes Tirol sowie der freiwilligen Feuerwehren Aschau, Brandenberg und auch Kramsach im Einsatz.

Ein besonderer Dank gilt den Besitzern des Gasthofes "Haaser" in Aschau, welche unseren Suchmannschaften außerhalb der normalen Öffnungszeiten ein Mittagessen zubereitet haben. Ebenfalls wird ein Dankeschön den Kollegen der FF Aschau ausgesprochen, die ein defektes Fluggerät, das bis zum Abtransport am nächsten Morgen in Aschau verbleiben musste, beaufsichtigt und abgesichert haben! Vielen herzlichen Dank dafür!

Bildmaterial ua. zur Verfügung gestellt von: ZOOM.Tirol - Georg Köchler / Czappek Gerhard - Arbeiter Samariterbund Tirol;

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Suchaktion teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung, der Bergrettungshundestaffel und den Wasserettungsbereitschaften Kramsach und Reith im Alpbachtal sowie dem ASB Tirol. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet. Mitarbeiter/innen von Behörden und deren Kennzeichnungen werden von uns unkenntlich dargestellt!.

09.04.2019, MJH/JMK









Schwerer Verkehrsunfall- LKW Absturz - 6234 Brandenberg, 13.01.2019

Ein bergabfahrendes Räumfahrzeug (LKW schwer, 3 Achsig) kam bei der Durchführung von Schneeräumarbeiten aus noch unbekannter Ursache über den rechten Fahrbahnrand hinaus und stürzte kopfüber in einen steilen Abhang. Glücklicherweise konnte der Sturz von einem massiven Baum und dem angebauten Schneepflug nach kurzer Fallstrecke getoppt werden.

Der Fahrer konnte das Fahrzeug kurz vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte unverletzt verlassen. Ein Anrücken von weiteren Einsatzkräften war somit nicht mehr erforderlich und diese wurden storniert.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit den mitalarmierten Einsätzkräften der Feuerwehren Kramsach und Brandenberg, einem Bergrettungs Notarzt, 1 Rettungstransportwagen, der Polizei und freiwilligen Helfern im Einsatz.

15.01.2019, MJH







Schneekettenbereitschaft für befreundete Rettungsorganisationen

Traditionell zur Jahreswende und wenn starke Niederschläge zu erwarten sind, stellt die Bergrettung Kramsach u. Umgebung eine "Schneeketten Bereitschaft" der Bevölkerung der Region 31 zur Verfügung.

Zu diesem Zweck werden 2 Allrad Einsatzfahrzeuge (Mercedes Vito und der hoch Gelände gängige Landrover Defender) vollausgerüstet mit 4 Schneeketten und kompletter medizinischer Ausstattung in Zeitraum von Weihnachten bis nach Neujahr vorgehalten.

In diesem Zeitraum befinden sich viele Urlaubsgäste an mit Straßen Rettungsfahrzeugen schlecht zu erreichenden und schwer anzufahrenden Orten.

Weiters dienen diese Fahrzeuge auch unserem Bergrettungs Arzt der gleichzeitig auch als "First Responder Notarzt" angefordert wird als geländetaugliches Einsatzfahrzeug welches gemeinsam mit einem Fahrer in den Einsatz beordert wird.

Update 1: Während des Zeitraums von Freitag, 04.01.2019 18:00 bis Montag, 07.01.2019 08:00 wurde eine durchgehende Fahrbereitschaft für das Gemeindegebiet Brandenberg mit einem vor Ort stationiertem Fahrzeug und Fahrer eingerichtet. Das 2. Fahrzeug verbliebt in diesem Zeitraum in Kramsach um von dort in den Einsatz entsendet zu werden.

Update 2: Aufgrund der aktuellen Entscheidung der Bezirksverwaltungsbehörde (BH Kufstein) wird die bestehende Bereitschaft und die erhöhte Alarmbereitschaft bis voraussichtlich Dienstag, 15.01.2019 wegen der vorherrschenden und der weiter zu erwartenden Wetterlage verlängert!

01.01.2019, MJH




Ehrungen 2018



50 Jahre Bergrettungsmitglied: Alois "Lois" Renzl

Lois wurde am 20.06.1968 in den Bergrettungsdienst der Einsatzstelle Rattenberg aufgenommen.

Während der 50-jährigen Mitgliedschaft hat sich in der Bergrettung sehr viel verändert. Die Einsatzstelle Rattenberg übersiedelte nach Kramsach. Zunächst waren die Einsatzmaterialien noch auf mehrere Adressen verteilt, ehe eine moderne Einsatzzentrale im Blaulichtzentrum errichtet werden konnte. Und auch die Bergetechniken und Materialien haben sich im letzten halben Jahrhundert wesentlich verändert.

Lois investierte bereits in sehr jungen Jahren viel Zeit in die Bergrettung.

Von 1985 bis 1994 war er als Ortsstellenleiter der Bergrettung Kramsach und Umgebung tätig. In seine Zeit als Ortsstellenleiter fiel unter anderem der sehr zeit- und arbeitsintensive Bau unseres Stützpunktes im Rofan. Unbezahlbar ist bis heute jener Einsatz, den Lois - unterstützt durch seine Frau und seine vielen Helfer und Mitstreiter - in den Jahren der Hüttenerrichtung für die Bergrettung geleistet hat. Aus heutiger Sicht sind die großteils händische Errichtung, die Verhandlungen mit den Grundeigentümern und das unermüdliche Festhalten am ursprünglichen Ziel fast unvorstellbar.

An dieser Stelle ein herzliches Vergelt's Gott dir, Lois, für dein beispielhaftes Engagement und deine Pionierarbeit!








40 Jahre Bergrettungsmitglied: Bruno Bichler & Alois "Lois" Haaser

Bruno und Lois traten im Jahre 1978 der Bergrettungseinsatzstelle Rattenberg bei und können somit auf eine lange, aktive Einsatzzeit für den Bergrettungsdienst zurückblicken. In den letzten 40 Jahren haben sich die Organisation und die Techniken der Bergrettung grundlegend gewandelt. Doch eines ist nach wie vor von unverändert großer Bedeutung: Der persönliche Einsatz für jeden Patienten! Und diesen Einsatz leisten Bruno und Lois auch heute noch als aktive Bergretter. Dazu zählt, dass beide immer gern gesehene Teilnehmer bei diversen Schulungen sind, sich aktiv im Vereinsgeschehen einbringen, zur aktiven Einsatzmannschaft zählen und ihre unbezahlbaren Erfahrungen der letzten Jahrzehnte gerne an die Jugend weitergeben.

Zu erwähnen ist, dass Bruno als Polizeiinspektor und später als Postenkommandant ein guter Brückenbauer zwischen den Einsatzorganisationen war und wesentlich zur nunmehr perfekten Zusammenarbeit zwischen Bergrettung und Polizei in Kramsach beigetragen hat. Außerdem war Bruno einige Jahre Schriftführer und 20 Jahre Kassier und investierte somit auch viel Zeit in die Arbeit im Ortsausschuss.

Lois hat sein handwerkliches Geschick und sein Können im Bereich des Innenausbaus immer wieder bei diversen Bauarbeiten der Ortsstelle eingebracht. Außerdem haben Bruno und Lois tatkräftig bei der Errichtung des Stützpunktes im Rofan angepackt und ihre wertvolle Freizeit und ihre Kraft in den mehrere Sommer dauernden Bau investiert. Weiters stand vor rund 15 Jahren der Bau der neuen Einsatzzentrale am Programm, bei dem sich Bruno und Lois ebenfalls beteiligten. Somit konnte für die Bergrettung eine moderne Zentrale geschaffen werden und der notgedrungenen Zerstreuung von Fahrzeug und diversen Einsatzmaterialien - das damalige Einsatzfahrzeug war mehrere Jahre bei den Eltern von Bruno untergestellt - ein Ende bereitet werden.

Wir freuen uns, dass sich Bruno und Lois auch nach 40 Jahren Bergrettungsdienst noch aktiv in der Ortsstelle einbringen und danken bereits jetzt für ihr Engagement in der Zukunft.

Wir bedanken uns bei unseren Geehrten - Lois Renzl, Bruno Bichler und Lois Haaser - recht herzlich für ihren persönlichen Einsatz in den letzten Jahrzehnten, wünschen ihnen für die Zukunft viel Glück und Gesundheit und freuen uns auch zukünftig jederzeit über ihre Kameradschaft!

Chapeau!, Jungs ...............






31.12.2018, MJH

Jahreshauptversammulung 2018

Dem beigefügten .pdf Formuluar können sie unsere Aktivitäten und erbrachten Leistungen für das Einsatzjahr 2018 entnehmen.

2018_Jahresbericht

Neuwahlen der Vorstandsfunktionen: Die jetzigen Funktionsträger wurden in ihrem Amt für eine weitere Periode bestätigt.




Neuaufnahmen als Bergretter: Wir begrüßen Herrn Gruber David und Herrn Ostermann Sandro als fertig ausgebildete Bergretter in unserer Ortsstelle. Beide haben dabei ihre umfangreiche Ausbildung in Rekordzeit absolviert.






31.12.2018, MJH






Vermisste Person - 6292 Finkenberg, 23/24.11.2018

In den späten Abendstunden wurden wir von den Kollegen der OST Mayrhofen / OST Tux zur Unterstützung einer seit den Nachmittagsstunden andauernden Suchaktion mittels FLIR Kamera und Hundeführer angefordert.

Während der Nachtstunden konnten wir optimale Bedingungen (gleichmässige Abkühlung des Geländes, relativ tiefe Temperaturen, gute Sichtverhältnisse, kein Regen) für eine Abklärung des Suchgebietes mittels FLIR Kamera vorfinden.

Aus den nachfolgenden Bildern können sie potentielle Funde erkennen die durch die Suchmannschaften im Anschluß umgehend aufgeklärt wurden. Die Entfernung zu den detektierten Objekten betrug in diesem Fall ca. 550 Meter.

Leider konnte trotz großer Anstrengungen der Suchmannschaften die Suche nach der vermissten Person während der Nachtstunden mit keinem positiven Fund abgeschlossen werden.

Am folgenden Morgen konnte unser wiederum angeforderter Hundeführer Gerold mit seinem Suchhund eine Fährte aufnehmen die die Suchmannschaft nach kurzer Zeit zu der vermutlich in unwegsamen Gelände abgestürzten Person führten. Die bis dahin vermisste Person zog sich bei diesem Absturz tötliche Verletzungen zu.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Suche teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

24.11.2018, MJH






Übung "Kaiserklamm" - 6234 Brandenberg, 18.10.2018

Bei einer Übung im Bereich "Kaiserklamm" (Gemeinde Brandenberg) wurde der Abtransport und das "Durchfahren" einer unserer 4 "Klammsteige" oder auch "Driftsteige" in unserem Einsatzgebiet beübt.

Obwohl in der letzten Zeit die Sicherungsmassnahmen dieser Steige erneuert und auf den neuesten sicherheitstechnischen Stand gebracht wurden und dadurch teilwiese Kurvenradien sowie die Gesamtbreite verringert wurde, konnten wir mit unseren Tragesystemen ("Gebirgstrage klassisch" und "UT2000") eine gute Machbarkeit solcher Transporte / Bergungen erreichen.

In dem eingefügten Video können sie die Abfolge eines solchen Abtransportes einsehen. Der Trage voraus gehen 2 Bergretter-innen um den Steig "frei zu machen" und Problemstellen sowie Gefahrenzonen zu erkunden und zu erkennen - diesen folgt die Trage mit jeweils 4 sich abwechselnden Trägern und der nachfolgenden Mannschaft welche das weitere Berge und Sanitäts Material sowie die persönliche Ausrüstung der Tragemannschaft transportiert.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Übung teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

18.10.2018, MJH






Abgestürzte Person - 6230 Brixlegg -25.09.2018

Ein Mitglied einer einheimischen Wandergruppe stürzte aus bisher unbekannter Ursache beim Abstieg vom "Gratlspitz" (Gemeindegebiet Brixlegg) mehrere 100 Meter in felsdurchsetztes Gelände ab.

Der zusätzlich zur Bergrettung Kramsach u. Umgebung alarmierte Notarzt des Notarzthubschraubers "Heli4" konnte nur mehr den Tot der abgestürzten Person feststellen.

Die Bergung aus dem äusserst unzugänglichen Terrain erfolgte durch den Polizeihubschrauber "Libelle". Die verbliebenen Mitglieder der Wandergruppe wurden von der Bergrettung Kramsach u. Umbebung zum Ausgangspunkt der Wanderung begleitet.

Die Bergrettung Kramsach u. Umgebung stand gemeinsam mit der der Flugpolizei, der Alpinpolizei und dem Team des NAH "Heli 4" im Einsatz.

03.10.2018, MJH




Unklares Notrufgeschehen - 6234 Brandenberg, 6215 Achenkirch -19.09.2018

Gegen 15:15 erreichte die Leitstelle Tirol ein unvollständiger Notruf der noch vor der vollständigen Aufnahme durch den Disponenten unterbrochen wurde und die Verbindung konnte auch nicht mehr wieder aufgebaut werden. Die wenigen verwertbaren Informationen aus diesem vermeintlichen Notruf (ein Flurname, eine verstiegene Person, Notruf stammte aus dem Bezirk Kufstein) wurden von der Leitstelle abgeklärt und aufgrund des besonderen Flurnamens auf ein Gebiet nahe der Ludwig Aschenbrenner Hütte (auch Güfferthütte) primär eingegrenzt.

Zur alarmierten Bergrettungsortstelle Kramsach u. Umgebung wurde die Ortstelle Achenkirch hinzugezogen sowie zur schnellen Aufklärung des Suchgebietes der Polizeihubschrauber "Libelle" angefordert. Ebenfalls wurden die Kollegen der Bergwacht Rottach / Egern (DE) in den Einsatz beordert um den nordlichen Suchbereich aufzuklären.

Der Suchflug mit einem ortskundigen Bergretter sowie die nachfolgende Suchaktion mussten ohne Ergebnis und verwertbaren Hinweisen gegen 21:00 abgebrochen werden. Die Suchkation wird nach weiteren Erhebungen der Exekutive in deren Auftrag bei Bedarf fortgesetzt!

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit der Polizei, der Flugpolizei, der Alpinpolizei, der Bergrettung Achenkirch, 2 Hundeführern der Bergrettungshundestaffel und der Bergwacht Rottach / Egern im Einsatz.

Ein besonderer Dank gilt dem Team der Gufferthütte, wo die Einsatzleitung positioniert war und welche die Suchmannschaft spätabends mit einem Abendessen versorgt hat. Vielen herzlichen Dank!

Link zur Gufferthütte: Gufferthütte


Auf den Bildern können sie ua. das abgesuchte Gebiet durch die GPS Verfolgung der Funkgeräte auf österreichischer Seite sowie das durch die deutschen Kollegen abgesuchte Gebiet (grün schraffiert) erkennen.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um am Sucheinsatz teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung und der Bergrettung Achenkirch. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

20.09.2018, MJH





Interner Notfall - 6234 Brandenberg, 05.09.2018

Eine Sennerin erleidet während der Abendstunden einen Internen Notfall auf einer abgelegenen Alm in Brandenberg. Der Ehemann setzt darauf hin einen Notruf ab. Die Leitstelle entsendet NA/ RTW aus Kramsach und zusätzlich zur Sicherstellung der Schrankenöffnung und der Zufahrt die Bergrettung Kramsach u. Umgebung in den Einsatz. Der ebenfalls vom Senner informierte Eigentümer der Alm führt die Schrankenöffnung und den Lotsendienst für den NA und RTW durch.

Die Verunfallte wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand mit 6 Personen gemeinsam mit dem Notarzt und einen Rettungstransportwagen des Roten Kreuzes im Einsatz.

05.09.2018, MJH







Abgestürzte Person - 6234 Brandenberg, 01.09.2018

Ein Teilnehmer einer Alpenüberquerung kommt mit seinem Begleitern welche mit ihren Mountainbikes unterwegs sind wegen eines Orientierungsfehlers auf den Steig durch die Tiefenbachklamm. Beim Schieben des Fahrrads auf diesem Steig rutscht der Teilnehmer aus und stürzt einige Meter ab. Er verletzt sich dabei am rechten Knöchel.

Der Verunfallte wurde nach der Erstversorgung durch den Bergrettungsarzt mittels Gebirgstrage zum Steigausgang gebracht und an den Rettungsdienst übergeben.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit den Kollegen der Bergrettung Jenbach im Einsatz.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt durch: BR Jenbach

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Bergung teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung und der Bergrettung Jenbach. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

05.09.2018, MJH







Suche nach einer vermissten Person - 6234 Brandenberg, 27-28.08.2018

Die Bergrettungsortsstelle Kramsach und Umgebung wurde am 27.08.2018 gegen 20:20 Uhr von der Leitstelle Tirol zu einer seit den Nachmittagsstunden laufenden Personensuche im Großraum Aschau (Gemeinde Brandenberg) hinzugezogen. Ein Einheimischer war von seinem Spaziergang nicht mehr zur abgesprochenen Zeit zurückgekehrt. Da die vermisste Person erkrankt ist, wurde umgehend eine Suchaktion eingeleitet. In Absprache mit der Exekutive wurden zum anwesenden Feuerwehr- und Privatpersonal die Bergrettung sowie die Alpinpolizei und insgesamt 9 Suchhunde hinzugezogen.

Da die Wetterlage sowie die Verfügbarkeit es ermöglichte, wurde gegen 22:30 Uhr ein zum Nachtflug tauglicher Spezialhubschrauber der Flugpolizei aus Salzburg angefordert, welcher mit einer Wärmebildkamera (FLIR) das Suchgebiet überflog.

Die bodengebundene Suche mit Trupps aus ortskundigem Feuerwehr- und Bergrettungspersonal wurde ebenfalls von 2 Wärmebildkameras unterstützt (Bergrettung und Feuerwehr). Diese Suche wurde durch eine große Anzahl von Weide- und Wildtieren, die sich im Suchgebiet aufgehalten haben, erschwert. Leider musste die Suche gegen 01:30 Uhr ohne Ergebnis vorerst abgebrochen werden. Nach Abklärung der bevorstehenden Wetterlage während der Nacht (relativ warm und voraussichtlich kein Regen) und Abschätzung der medzinischen Dringlichkeit durch den Bergrettungsarzt wurde die Suche bis zur geplanten Wiederaufnahme um 08:00 Uhr ausgesetzt.

Der Vermisste kehrte gegen 07:15 Uhr selbständig und unverletzt zu seinem Wohnhaus zurück!

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit der Polizei, der Flugpolizei, der Alpinpolizei, ingesamt 8 Suchhunden der Bergrettungshundestaffel, der Polizeihundestaffel und einem "Mantrail"-Hund der Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Feuerwehr Aschau und der Feuerwehr Brandenberg sowie unzähligen einheimischen Helfern im Einsatz.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Suchaktion teilnehmende Kollegen aller oben genannten Organisationen. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

01.09.2018, MJH/JMK







Verletzte Person, 6235 Reith im Alpbachtal - 21.08.2018

Eine Urlauberin kam beim Abstieg vom Reither Kogel zu Sturz und verletzte sich im Bereich des Sprunggelenkes. Da aufgrund der Schmerzen ein weiterer Abstieg nicht möglich war, setzte ihr Begleiter den Notruf ab.

Die Bergrettung Kramsach u. U. rückte gemeinsam mit der Bergrettung Alpbach aus. Die Bergretter stiegen über den Normalweg zur Verletzten auf. Bei der Erstversorgung wurde das verletzte Bein mit einer Beinschiene gestützt, ehe die Patientin mittels Gebirgstrage abtransportiert wurde. Die Übergabe der Patientin an den Rettungsdienst erfolgte an der Forststraße im Bereich der "Schwabl Kapelle".

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit Kollegen der Bergrettung Alpbach im Einsatz.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Bergung teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung und der Bergrettung Alpbach. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

25.08.2018, JMK








Einsatz am Klettersteig - 6233 Kramsach, 03.08.2018

Die Bergrettung Kramsach u. U. wurde zu einem verletzten Sportler am Klettersteig Reintalersee gerufen. Der Patient fügte sich am Klettersteig vermutlich eine Zerrung am rechten Oberarm zu, die ein selbstständiges Aufsteigen unmöglich machte. Mit Hilfe seiner Begleiter stieg die Person einige Meter zurück, ehe ein Notruf abgesetzt wurde. Die Bergretter stiegen zu den Sportlern auf, um sie einzeln zum Wandfuß abzuseilen. Anschließend wurden die Sportler bis zum Parkplatz begleitet.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand mit sieben Personen im Einsatz.

05.08.2018, JMK








Verletzter Radfahrer - 6234 Brandenberg, 02.08.2018

Bei Dreharbeiten in der Nähe des Kaiserhauses zog sich ein Stuntman eine Verletzung am Arm zu. Der Verletzte wurde von Kollegen zum Kaiserhaus gebracht, wo er von der Bergrettung Kramsach u. U. übernommen wurde. Die Bergrettung brachte den Patienten ins Blaulichtzentrum nach Kramsach, wo er an das Rote Kreuz zum Weitertransport ins Krankenhaus übergeben wurde.

05.08.2018, JMK



Verletzter Mountainbiker - 6232 Münster, 28.07.2018

Ein talwärts fahrender Mountainbiker kam durch einen technischen Defekt auf einer Forststraße zu Sturz. Zufällig vorbeikommende Bergretter übernahmen die Erstversorgung und den Abtransport. Der Patient wurde in Grünsbach an das Rote Kreuz zum Weitertransport ins Krankenhaus Schwaz übergeben.

05.08.2018, JMK



Abgestürzte Person - 6240 Rattenberg, 03.07.2018

Die Bergrettung Kramsach u. U. wurde heute zu einem Unfall am Oberen Schlossberg in Rattenberg gerufen. Ein Schüler, der einen idealen Platz zum Fotografieren suchte, verlor das Gleichgewicht und stürzte mehrere Meter ab. Ein Notarzt und mehrere Sanitäter des Roten Kreuzes übernahmen die Versorgung des Schwerverletzten.

Um einen möglichst schonenden Abtransport zu gewährleisten, wurde ein Notarzthubschrauber nachgefordert, der den Patienten mittels Taubergung barg.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit der Besatzung des Roten Kreuzes Kramsach und dem Team des NAH "Heli 4" im Einsatz.

03.07.2018, JMK/MJH



Traditionelles Sonnwendfeuer am Sonnwendjoch / Sagzahn, 23.06.2018

Auch heuer beteiligte sich eine Mannschaft der Bergrettung Kramsach u. U. am Samstag nach der Sommersonnenwende am traditionellen "Feuerbrennen / Sonnwendfeuer". Gemeinsam mit Freunden entzündeten wir eine Lichterkette vom Sagzahn bis zum Sonnwendjoch.

Leider erschwerte ein Wetterumschwung mit Regen und Graupelschauern kurz vor dem Anzünden der Feuer um ca. 21:45 Uhr die Aufgabe deutlich. Erwähnenswert ist, dass wir heuer zum zweiten Mal eine alternative Brennmethode anwenden konnten. Um umweltschädliche Rückstände zu vermeiden, verwendeten wir für die Sonnwendfeuer große Pappbecher, die mit pflanzlichem Öl und Biodiesel gefüllt und angezündet wurden.

Ein besonderer Dank gilt dem Team der Bayreuther-Hütte, das unsere spätabends vom Sonnwendjoch heimkehrende "Brennmannschaft" mit einer wärmenden Pressknödelsuppe bestens kulinarisch versorgt hat. Vielen herzlichen Dank!

Wir hoffen, dass sich alle im Tal verbliebenen Zuschauer/innen trotz des aufziehenden Nebels an unserem "Bergfeuer" erfreuen konnten.

24.06.2018, MJH/JMK

Link zur Bayreuther-Hütte: Bayreuther Hütte










Hochzeit von unserem Kollegen Christian Madersbacher

Am späten Nachmittag versammelte sich eine Abordnung der Bergrettung Kramsach u. U. vor der Pfarrkirche Brixlegg, um das frisch vermählte Brautpaar, Karin und Christian Madersbacher, mit einem Spalier zu empfangen. Gerhard, unser Ortsstellenleiter, gratulierte und überreichte ein Geschenk der Kollegschaft. Wir wünschen dem Brautpaar auf diesem Wege alles Gute und viel Glück für den weiteren gemeinsamen Lebensweg.

24.06.2018, MJH/JMK






Verkehrsunfall / Verletzter Mountainbiker - 6234 Brandenberg, 21.06.2018

Ein Mountainbiker kam bei seiner Ausfahrt zu Sturz und zog sich dabei schwere Verletzungen im Gesichtsbereich zu. Aufgrund des unklaren Standortes des Verunfallten wurde von der Leitstelle ein Notarzthubschrauber gemeinsam mit der Bergrettung Kramsach u. U. entsandt.

Der verletzte Mountainbiker wurde von den Rettungskräften erstversorgt und in ein Krankenhaus geflogen. Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit der Bergrettung Jenbach (auf Standby / Rufbereitschaft), dem NAH "Heli 3", einem Rettungstransportwagen und der Polizei sowie freiwilligen Helfern im Einsatz.

21.06.2018, MJH/JMK







Häuslicher Unfall - 6230 Brixlegg, 09.06.2018

Die Bergrettung Kramsach u. U. wurde im Anschluss an den heutigen Ambulanzdienst von der Leitstelle Tirol zu einem "First Responder" Einsatz ins Gemeindegebiet von Brixlegg angefordert. Ein Patient, der sich alleine zu Hause aufgehalten hatte, klagte über starke Schmerzen nach einem Sturzereignis. Aufgrund der verwinkelten Wohnung wurde der Verunfallte gemeinsam mit der nachgerückten Besatzung des Rettungstransportwagens versorgt, mittels einer "Körperform Vakuummatratze" aus der Wohnung geborgen und mit dem Rettungstransportwagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit einem Rettungstransportwagen und mit 2 Fahrzeugen und 4 Mann im Einsatz.

09.06.2018, MJH/JMK


Ambulanzdienst "MTB Festival Achensee" - 6234 Brandenberg, 6215 Steinberg a. Rofan, 09.06.2018

Die Bergrettung Kramsach u. U. führte während des "MTB Festival Achensee" einen Teil des Ambulanzdienstes durch. Während der Veranstaltung kam es aufgrund der disziplinierten und umsichtigen Fahrweise der Rennteilnehmer zu keinen größeren Unfällen im Einsatzgebiet der Bergrettung Kramsach u. U..

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand mit 2 Fahrzeugen und 8 Mann im Einsatz.

09.06.2018, MJH







Verletzter Holzarbeiter- 6250 Kundl, 06.06.2018

Bei einem schweren Unfall zog sich ein einheimischer Holzarbeiter im Gemeindegebiet von Kundl am heutigen Tag Verletzungen unbestimmten Grades zu.

Der Verletzte wurde von den Rettungskräften (Besatzung NAH "Heli 3", Besatzung Rettungstransportwagen und der Bergrettung Kramsach u. U. sowie Bergrettung Jenbach) notärztlich versorgt, mittels Taubergung zu einem Zwischenlandeplatz gebracht und weiter in ein für dieses Verletzungsmuster geeignetes Krankenhaus geflogen.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit Kollegen der Bergrettung Jenbach, dem Team des Heli 3, einem Rettungstransportwagen und der Polizei sowie freiwilligen Helfern im Einsatz.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Bergung teilnehmende Kollegen des NAH "Heli 3". Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

07.06.2018, MJH/JMK






Verletzte Person- 6234 Brandenberg, 05.06.2018

Eine Schülerin, die an einer Exkursion im Bereich Kaiserhaus (Gemeindegebiet Brandenberg) teilnahm, quetschte sich beim Spielen einen Finger zwischen zwei Steinen und zog sich dabei eine Verletzung der Fingerkuppe zu. Da der vermutete Unfallort durch eine Abschrankung nicht für den Rettungsdienst zugänglich war, wurde die Bergrettung Kramsach u. U., welche über die erforderlichen Schrankenschlüssel verfügt, zur Versorgung der Schülerin entsandt.

Die verletzte Schülerin wurde durch die Bergretter (Notfallsanitäter und Alpin Medic) erstversorgt und anschließend mit dem Fahrzeug der Bergrettung gemeinsam mit ihrer Freundin und der zuständigen Aufsichtsperson zur Rettungswache Kramsach gebracht. Dort übernahm der Rettungstransportwagen die Patientin, die in weiterer Folge zur ambulanten Behandlung und Abklärung in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand mit 2 Personen und freiwilligen Helfern im Einsatz.

07.06.2018, MJH/JMK



Verletzter Wassersportler- 6234 Brandenberg, 31.05.2018

Bei einem Unfall in der "Pineggerklamm" (Gemeindegebiet Brandenberg) erlitt am heutigen Nachmittag ein Wildwasserschwimmer eine schwere Verletzung an den unteren Extremitäten. Er musste von den alarmierten Einsatzkräften aus der bis zu 80 Meter tiefen Schlucht in einer schwierigen und für alle Beteiligten sehr gefährlichen Rettungsaktion geborgen werden.

Eine direkte Taubergung durch den Notarzthubschrauber aus der engen Klamm war aufgrund der speziellen topographischen Gegebenheiten und der vorherrschenden Wetterlage nicht möglich.

Die anwesenden Berg- und Wasserretter transportierten den Verletzten mittels eines Spine-Boards flussabwärts durch die Schlucht und übergaben ihn an einer geeigneten Stelle dem Flugrettungsteam des NAH "Heli 3", welches den Verletzten nach der notärztlichen Versorgung ins Krankenhaus flog.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit dem Notarzt der Bergrettung Kramsach u. U., den Kollegen der Bergrettung Jenbach, dem Team des Heli 3, der Wasserrettung Kramsach und Reith im Alpbachtal und der Polizei im Einsatz.

Bildmaterial und Textmaterial ua. zur Verfügung gestellt von: ZOOM.Tirol - Georg Köchler

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Bergung teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung, der Bergrettung Jenbach und den Wasserettungsbereitschaften Kramsach und Reith im Alpbachtal. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

31.05.2018, MJH/JMK






Interner Notfall- 6241 Radfeld, 29.05.2018

Ein Mountainbiker erlitt bei einer Ausfahrt im Bereich "Maukenbach" einen internen Notfall. Die verunfallte Person musste von den angeforderten Einsatzkräften (Rotes Kreuz - Rettungsdienst, Besatzung des Notarzthubschraubers "Heli 3" und der Bergrettung Kramsach u. U. / Jenbach) notärztlich versorgt werden und wurde in weiterer Folge in eine Spezialklinik geflogen.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit der Bergrettung Jenbach, dem Heli 3, einem Rettungstransportwagen und der Polizei im Einsatz.

29.05.2018, MJH/JMK





Schwerer Verkehrsunfall- LKW Absturz - 6232 Münster, 22.05.2018

Ein bergabfahrender LKW (3 Achsig) kam bei der Abfahrt nach der erfolgten Versorgung der Almen "Pletzach" mit Futtermitteln aus noch unbekannter Ursache bei der Durchfahrt einer Spitzkehre ins Rutschen und geriet in weiterer Folge über den rechten Fahrbahnrand hinaus.

Der Fahrer konnte das Fahrzeug durch einen Absprung vor dem endgültigen Absturz verlassen. Der LKW stürzte sich überschlagend in ein ca. 35 Grad steiles, mit Bäumen durchsetztes Gelände ab und kam dort an Bäumen angelehnt zum Stillstand.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung führte Bergungs und Sicherungsarbeiten am LKW gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren durch.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit der Bergrettung Jenbach, 2 freiwilligen Feuerwehren (Münster und Kramsach) 2 Notärzten, 2 Rettungstransportwagen, der Polizei und freiwilligen Helfern im Einsatz.

Bildmaterial ua. zur Verfügung gestellt von: ZOOM.Tirol - Georg Köchler

22.05.2018, MJH







Schwerer Sturz mit dem Mountainbike - 6230 Brixlegg, 20.05.2018

Ein Teilnehmer des EldoRADo Bikefestival kam während der Abfahrt von der "Holzalm" mit seinem Mountainbike schwer zu Sturz. Der verletzte Sportler kam einige Meter unterhalb der Straße in steilem Waldgelände zu liegen!

Ein nachfolgender Radfahrer, der sein Rad aufgrund eines technischen Defektes bergab schieben musste, wurde auf den Verletzten aufmerksam und verständigte die Rettungskräfte.

Der verunfallte Mountainbiker wurde vom anwesenden Alpin Medic/Sanitäter der Bergrettung Kramsach und Umgebung erstversorgt. Zusätzlich wurde zur Abklärung der Verletzung und zur Unterstützung während des Auftransportes zur Straße der sich ebenfalls im Dienst befindliche Notarzt der Bergrettung Kramsach u. U. inkl. einer weiteren Bergrettungsmannschaft und das SAN Krad (Motorrad) inkl. eines Notfallsanitäters des Arbeiter Samariter Bundes nachgefordert.

Der Patient wurde nach der Bergung mit dem Fahrzeug der Bergrettung ins Tal gebracht und dort dem Rettungsdienst zum Weitertransport ins Krankenhaus übergeben.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit einem Notarzt, 2 Mannschaften, dem SAN Krad (Motorrad) des Arbeiter Samariter Bundes, der Polizei, einem Rettungstransportwagen und freiwilligen Helfern im Einsatz.

20.05.2018, MJH







Suche nach einer vermissten Person - 6233 Kramsach, 12.05.2018

Die Bergrettungsortsstelle Kramsach und Umgebung wurde am 12.05.2018 gegen 14:15 von der Leitstelle Tirol über eine bevorstehende Personensuche im Großraum Kramsach informiert. Da der Exekutive und der Einsatzleitung der Bergrettung zu diesem Zeitpunkt kein von der vermissten Person angestrebtes Ziel bekannt war und eine bis dahin durch die Feuerwehr Kramsach durchgeführte Bodensuche entlang der Spazierwege im Ortsgebiet negativ ausgefallen war, wurde in Absprache mit der Exekutive eine großangelegte Detailsuche im angrenzenden alpinen Gelände gestartet.

Während der Nachmittagsstunden wurde mit maximalem Personal- und Gerätschaftseinsatz ein großes Gebiet, in welchem die vermisste Person vermutet wurde, sowohl bodengebunden durchsucht als auch von der Flugpolizei abgeflogen.

Die vermisste Person konnte kurz vor Einbruch der Dunkelheit verletzt aufgefunden werden. Nach der Erstversorgung durch Sanitäter der Bergrettung Kramsach und Umgebung konnte die Patientin dem Rettungsdienst (Notarzt und Rettungswagen) zum Weitertransport ins Krankenhaus übergeben werden.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit der Polizei, den Bergrettungsortsstellen Alpbach und Jenbach, der Flugpolizei, der Alpinpolizei, einem Suchhund, dem KIT Team und der Rettungshundestaffel des Arbeiter Samariter Bundes, der Feuerwehr Kramsach, der Bergwacht, dem Roten Kreuz (Notarzt, Besatzung Rettungstransportwagen, Versorgungseinheit) im Einsatz. Mitarbeiter/innen von Behörden und deren Kennzeichnungen werden von uns unkenntlich dargestellt!.

12.05.2018, MJH







Verletzter Wassersportler - Brandenberger Ache, 07.04.2018

Die Bergrettungsortsstelle Kramsach und Umgebung wurde am 07.04.2018 kurz vor Mittag zu einem Notfall am Ufer der Brandenberger Ache im Bereich "Saugraben" gerufen. Ein Kajakfahrer zog sich im Wasser eine schmerzhafte Beinverletzung zu. Die alarmierte Wasserrettung übernahm die Bergung des Verletzten aus dem Wasser. Der Patient wurde am Ufer vom Notarzt (Heli 3) schmerztherapiert. In weiterer Folge wurde der Wassersportler von den Bergrettern mittels Seilrolle über die steile Böschung geborgen und der Mannschaft des Notarzthubschraubers Heli 3 übergeben. Während der Bergung musste die Landesstraße kurzzeitig durch die anwesenden Polizeibeamten gesperrt werden.



Unangekündigte Alarmübung

Im Zuge einer planmäßigen Übung wurde die anwesende Mannschaft überraschend von den Übungsleitern in einen fiktiven Einsatz beordert. Folgende Informationen wurden den Übungsteilnehmern bekanntgegeben: 2 verletzte Personen nach Sturz, 1 Person schwer- und eine weitere leichtverletzt. Der Einsatzort konnte nicht genau verifiziert werden, Schneeketten auf dem Anfahrtsweg waren erforderlich. Die an die Mannschaften gestellten Aufgaben wurden schnell und zielführend abgearbeitet. Nach ca. 25-minütiger Versorgung am Unfallort konnten beide Patienten abtransportiert werden. Während des Abtransportes erlitt einer der Patienten einen simulierten Herzstillstand. Es wurden umgehend lebensrettende Sofortmaßnahmen eingeleitet und der Patient vor Ort reanimiert. Im Anschluss wurde die Übung erfolgreich beendet.

Bei den abgebildeten Patienten handelt es sich um an der Übung teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet!






2 verirrte Personen im Bereich Aufstieg Voldöppberg, 22. März 2018

Die Bergrettung Kramsach u. Umgebung wurde am 22.03.2018 gegen 14:30 Uhr von der Leitstelle Tirol über zwei verirrte Personen im Großraum Wanderweg zum Voldöppberg informiert. Da keine präzise Positionsbestimmung mangels Mobilfunkversorgung möglich war und auch keine durchgehende Telefonverbindung aufgebaut werden konnte, wurde nach einer Lagebeurteilung durch die Einsatzleitung und die Polizei der Polizeihubschrauber "Libelle" zur Abklärung angefordert. Gleichzeitig wurde ein bodengebundenes Suchteam in eines der beiden vermuteten Aufenthaltsgebiete entsandt. Fast zeitgleich konnten die beiden Urlaubsgäste durch die Mannschaft der Bergrettung und das Team des Hubschraubers geortet und aufgefunden werden. Die beiden Urlaubsgäste wurden unverletzt, aber durch die inzwischen vierstündige Wanderung entkräftet, aufgefunden und in weiterer Folge mittels Einsatzfahrzeug ins Tal gebracht. Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit dem Team des Polizeihubschraubers, 2 Polizisten, einem Alpinpolizisten und 8 Einsatzkräften im Einsatz.





Gottfried Sappl: 50-Jahre Mitglied der Bergrettung Kramsach u. Umgebung

Laudatio:

Gottfried Sappl wurde mit 24 Jahren am 01.06.1967 in den Bergrettungsdienst der Einsatzstelle Rattenberg aufgenommen. Der damalige Ortsstellenleiter, Sepp Margreiter, befürwortete seine Aufnahme als Rettungsmann, da Gottfried als guter Kletterer bekannt war und bereits mit den Kameraden der Ortsstelle in den Bergen unterwegs war. Als Landwirt am elterlichen Hof und in späterer Folge als Betreiber eines Campingplatzes in Kramsach war Gottfried stets für Einsätze sehr gut verfügbar. Durch den Verkauf von unzähligen Fördereraufklebern an die Gäste des Campingplatzes trug Gottfried einen nicht unwesentlichen Beitrag zu den damaligen eher dürftigen Einnahmen der Ortsstelle bei.

Während der 50-jährigen Mitgliedschaft hat sich in der Bergrettung sehr viel verändert. Die Einsatzstelle Rattenberg übersiedelte nach Kramsach. Zunächst waren die Einsatzmaterialien noch auf mehrere Adressen verteilt, ehe eine moderne Einsatzzentrale im Blaulichtzentrum errichtet werden konnte. Und auch die Bergetechniken und Materialien haben sich im letzten halben Jahrhundert wesentlich verändert. Umso erfreulicher ist es, dass Gottfried nach wie vor an den angebotenen Schulungen der Ortsstelle teilnimmt, einerseits also am Ball der Zeit bleibt und andererseits aber auch wertvolle Erfahrungen an die jungen Kollegen weitergeben kann. Gottfried zählt somit immer noch zur aktiven Mannschaft in unserer Ortsstelle und ist bei allen Übungen, Veranstaltungen und Einsätzen immer ein gern gesehener Kamerad.

Sportlich zieht es unseren Gottfried nach wie vor in die Berge. 2012 bestieg er den 5642m hohen Gipfel des Elbrus im Kaukasus (Russland). Mit dem Kilimanjaro konnte er einen weiteren Gipfel der Seven Summits in seinem Tourenbuch eintragen. Aber auch in den heimischen Bergen ist Gottfried unterwegs. Ein Fixpunkt im Jahr war und ist auch immer noch das Feuerbrennen am Sonnwendjoch für ihn.

Wir bedanken uns bei Gottfried recht herzlich für den persönlichen Einsatz in den letzten fünfzig Jahren und wünschen ihm für die Zukunft viel Glück und Gesundheit und freuen uns auch zukünftig auf gemeinsame Bergtouren!

Chapeau!, lieber Gottfried...............





Jahreshauptversammlung der Bergrettung Kramsach und Umgebung

Am 08.12.2017 lud die Bergrettungsortsstelle Kramsach und Umgebung zur alljährlichen Jahreshauptversammlung. Den zahlreichen Ehrengästen konnte der Jahresbericht präsentiert werden.

Das abgelaufene Bergrettungsjahr war einerseits durch die Bauarbeiten in der Einsatzzentrale (Zubau Garagengebäude) und andererseits durch etliche - teils sehr zeitintensive - Einsätze geprägt.

Erfreulicherweise konnten bei der Vollversammlung zwei fertig ausgebildete Kollegen (Christian Hoy, Thomas Schmadlbauer - (verhindert) in den aktiven Bergrettungsdienst übernommen werden und ein neuer Anwärter (Hannes Hechenblaikner) offiziell begrüßt werden.

Der Nachwuchs, der kleine Raphael Andreas unserer beiden Bergrettungs Kollegen Judith und Andreas Kirchner wurde ebenfalls von der Ortsstellenleitung in die Reihen der Bergrettung als "Familie" aufgenommen!

Auch ein besonderes Jubiläum gab es zu feiern: Gottfried Sappl trat bereits im Juni 1967 der Bergrettung bei und wurde somit bei der Jahreshauptversammlung für 50 Jahre aktiven Bergrettungsdienst geehrt (siehe separater Bericht).






Abgestürzte Person, Zustiegsweg zum Klettersteig Reintalersee, 10.01.2018
Ein 73-jähriger Österreicher stürzt bei einer Orientierungstour auf dem Wanderweg vom Parkplatz Ost / Reintalersee zum Klettersteig Reintalersee und zieht sich dabei eine schwere Verletzung an den unteren Extremitäten zu. Von seiner Begleiterin wird ein Notruf bei der Leitstelle Tirol abgesetzt welche die Bergrettung Kramsach u. Umgebung in den Einsatz beordert. Der Patient wurde gemeinsam vom Notarzt Team des Roten Kreuzes Kramsach und der Bergrettung Kramsach u. Umgebung an der Unfallstelle erst versorgt. In weiterer Folge wurde der Patient mittels Gebirgstrage aus dem unzugänglichen Gelände geborgen und dem örtlichen Rettungsdienst zur Verbringung in ein Krankenhaus übergeben. Die Bergrettung Kramsach u. Umgebung stand gemeinsam mit dem Notarzt Team, einem freiwilligen Helfer und 7 Personen im Einsatz.





Spendenübergabe durch die Sparkasse Rattenberg Bank AG

Die Privatstiftung Sparkasse Rattenberg lud Ende Dezember zur Spendenübergabe in die Sparkasse Rattenberg Bank AG ein.
Stiftungsvorsitzender und Sparkassen-Vorstandsdirektor Friedrich Anrain, Stiftungsvorsitzender-Stv. DI Martin Götz und Vorstandsdirektor Georg Gamper konnten den Österr. Bergrettungsdienst durch eine Spende aus der Privatstiftung Sparkasse Rattenberg großzügig unterstützen.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Privatstiftung Sparkasse Rattenberg!





Zwei Verletzte bei Brand auf der Baumbachalm, 03.09.2017
Bei einem Brand auf der Baumbachalm (Gde. Brandenberg) wurden zwei Personen verletzt. Ein Senner rettete die Tiere aus dem brennenden Stall und erlitt dabei schwere Verbrennungen. Er wurde von Sanitätern der Bergrettung Kramsach erstversorgt und vom nachgeforderten Notarzthubschrauber HELI-3 in die Klinik Innsbruck verbracht. Ein Nachbar, welcher den Senner unterstützte, erlitt eine Rauchgasvergiftung. Er wurde von der Bergrettung Kramsach nach Pinegg transportiert und dort an einen Rettungswagen übergeben. Die Bergrettung Kramsach verblieb noch bis zum Abschluss der risikoreichen Löscharbeiten an der Einsatzstelle.





Verletzte Person im Klettersteig Reintalersee, 23.08.2017
Ein einheimischer Kletterer kam aufgrund einer Armverletzung in der Sportvariante des Klettersteiges Reintalersee (Gde. Kramsach) nicht mehr weiter. Er wurde von der Bergrettung Kramsach bei einbrechender Dunkelheit bis zum Wandfuss abgeseilt und anschließend zum Parkplatz begleitet.





Leichenfund am Rossköpfl, 09.08.2017
Am Rossköpfl (Gde. Münster) südwestlich des Zireiner Sees wurde von einem Bergretter während des Hüttendienstes am Stützpunkt Rofan eine männliche Leiche gefunden. Der Polizeihubschrauber LIBELLE barg den Toten mit Unterstützung der Bergrettung Kramsach und flog ihn ins Tal. Die Identität ist derzeit noch unklar.




Verletztes Kind auf der Labeggalm, 26.07.2017
Ein siebenjähriger Junge stürzte auf der Labeggalm (Gde. Brandenberg) von einer Leiter und verletzte sich dabei schwer. Eine Hubschrauberlandung war an der Einsatzstelle wetterbedingt nicht möglich. Die Bergrettung Kramsach versorgte den Patienten und transportierte ihn nach Aschau/Brandenberg, wo er an den Notarzthubschrauber HELI-3 übergeben wurde. Der Patient wurde in die Klinik Innsbruck geflogen.





Nächtlicher Such- und Rettungseinsatz für verletzten Radfahrer in den Blaubergen, 23.07.2017
Ein deutscher Radfahrer stürzte gegen 22:00 Uhr mit seinem E-Bike auf einem Steig zwischen der Langenau (Gde. Kreuth) und der Gufferthütte (Gde. Brandenberg) und blieb verletzt liegen. Er setzte zwar noch selbst einen Notruf ab, seine genaue Position konnte er jedoch nicht angeben. Es wurde eine Sucheinsatz mit Beteiligung der Bergrettung Kramsach, mehrerer Bereitschaften der Bayrischen Bergwacht sowie einem Polizeihubschrauber ausgelöst. Der Hubschrauber konnte den verletzten schließlich mit einer Wärmebildkamera lokalisieren und die GPS-Position an die Rettungsmannschaften weitergeben. Der Verletzte wurde erstversorgt und mit der Gebirgstrage bei strömendem Regen bis zur Gufferhütte transportiert. Die Bergrettung Achenkirch, welche zur Unterstützung nachalarmiert wurde, übernahm den Patienten und brachte ihn nach Achenkirch, wo er gegen 05:00 Uhr früh an einen Rettungswagen übergeben wurde.





Vermuteter Wassernotfall in der Tiefenbachklamm, 12.07.2017
Die Bergrettung Kramsach wurde für einen vermuteten Wassernotfall in der Tiefenbachklamm (Gde. Brandenberg) alarmiert. Ein Wanderer entdeckte in der Klammmitte ein hängengebliebenes Kajak, eine Personenbeteiligung konnte nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund des hohen Wasserstandes der Brandenberger Ache war ein Zugang zum Kajak jedoch nicht möglich. Nach einem Suchflug durch den Hubschrauber und Erhebungen durch die Polizei wurde der Einsatz ergebnislos abgebrochen. Im Einsatz standen die Bergrettung Kramsach, der Notarzthubschrauber HELI-3, die Wasserrettung Kramsach sowie die Feuerwehren Brandenberg und Aschau/Brandenberg.





Medizinischer Notfall in der Tiefenbachklamm, 23.05.2017
Ein einheimischer Wanderer erlitt in der Tiefenbachklamm (Gde. Brandenberg) einen allergischen Schock. Eine Taubergung war aufgrund von Windböen nicht möglich. Der Patient wurde von der Bergrettung und dem Team des Notarzthubschraubers HELI-3 versorgt und mit der Gebirgstrage aus der Klamm geborgen. Am Klammeingang wurde er schließlich vom Notarzthubschrauber übernommen und ins BKH Kufstein geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung Kramsach sowie die Bergrettung Jenbach.





Verletzte Person im Klettersteig Reintalersee, 17.05.2017
Eine einheimische Bergsteigerin verletzte sich bei der Begehung des Klettersteiges Reintalersee (Gde. Kramsach) und kam selbstständig nicht mehr weiter. Sie wurde von der Bergrettung über die teilweise überhängende Felswand zum Einstieg abgeseilt und dort vom Bergrettungsarzt medizinisch versorgt. Anschließend wurde sie in der Gebirgstrage bis zur darunterliegenden Forststraße abgeseilt und am Parkplatz Reintalersee an den Straßenrettungsdienst übergeben.





Personenrettung unterhalb vom Nachberg-Niederleger, 16.05.2017
Beim Abstieg vom Nachberg-Niederleger (Gde. Breitenbach/Inn) kommen zwei deutsche Urlauber vom Weg ab und geraten in steiles und felsdurchsetztes Waldgelände. Während die Bergrettung von Schönau zu den Wanderern aufsteigt, wird mit dem Polizeihusbchrauber LIBELLE ein Suchflug durchgeführt. Die Personen können rasch gefunden und mit dem Tau gerettet werden. Sie werden im Tal unverletzt von der Bergrettung übernommen. Im Einsatz stehen die Bergrettung Kramsach sowie die Bergrettung Wörgl/Niederau.





Tödlicher Forstunfall in Münster, 08.04.2017
Ein einheimischer Landwirt stürzte bei Holzarbeiten oberhalb von Grünsbach (Gde. Münster) ca. 100m durch steiles Waldgelände ab und verletzte sich dabei tödlich. Sein Sohn beobachtete den Unfall und setzte einen Notruf an die Leitstelle Tirol ab. Reanimationsmaßnahmen durch die Einsatzkräfte der Bergrettung Kramsach (Bergrettungsarzt und Sanitäter) sowie das Team des Notarzthubschraubers HELI-4 blieben erfolglos, der Mann verstarb trotz der raschen Hilfe noch an der Unfallstelle. Der Leichnam wurde vom Notarzthubschrauber mit Unterstützung der Bergrettung geborgen. Die Angehörigen des Verstorbenen wurden vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut.




Verstiegene Wanderer unterhalb der Kragenalm, 22.02.2017
Zwei französische Urlauber kamen beim Abstieg vom Kragenjoch (Gde. Kundl) vom Weg ab und gerieten in alpine Notlage. Aufgrund der unklaren Örtlichkeit wurde neben den Bergrettungsortsstellen Kramsach und Auffach/Wildschönau auch der Notarzthubschrauber HELI-4 alarmiert, dieser konnte die Wanderer zwar lokalisieren aber aufgrund der einbrechenden Dunkelheit nicht mehr bergen. Bergretter stiegen von Kundl zu den Verstiegenen auf und seilten sie anschließend durch das steile Waldgelände ab. Die Wanderer blieben unverletzt und wurden in ihre Unterkunft in die Wildschönau gebracht.





Großzügige Unterstützung durch Sparkasse Rattenberg, 20.01.2017
Die Privatstiftung Sparkasse Rattenberg unterstützte die Bergrettung Kramsach mit einer großzügigen Spende. Vielen Dank!





Jahreshauptverammlung, 08.12.2016
Bei der heurigen Jahreshauptversammlung wurde ausführlich über die Tätigkeiten im Jahr 2016 berichtet. Die Bergrettung Kramsach wurde zu 60 Einsätzen alarmiert, dabei wurden 50 Personen gerettet oder geborgen (17 Unverletzte, 10 Leichtverletzte, 20 Schwerverletzte, 3 Tote). Die betroffenen Patienten stammten zu 52% aus dem Ausland, 48% waren Innländer. Berichtet wurde auch über zahlreiche Schulungen und Übungen sowie sonstige Vereinstätigkeiten. Anschließend wurden David Gruber, Mario Moser und Sandro Ostermann als neue Anwärter vorgestellt. Andreas Häusler und Clemens Steinberger konnten nach ihrer abgeschlossenen Grundausbildung als aktive Bergrettungsmänner übernommen werden. Hannes Kuen und Karl Thaler wurden für ihre 25-jährige Bergrettungstätigkeit geehrt.

Die Bergrettung Kramsach wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2017!




Suchaktion nach abgängigem Wanderer im Rofangebirge, 14.11.2016
Ein 49-jähriger Einheimischer wurde von Angehörigen am 14.11.2016 als vermisst gemeldet. Nachdem sein PKW von einer Polizeistreife am Liftparkplatz in Kramsach gefunden werden konnte, wurde die Bergrettung Kramsach für eine Suchaktion alarmiert. Der Vermisste hat vermutlich bereits am 11.11.2016 eine Wanderung in das Rofangebirge unternommen und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Noch in der Nacht wurden die talnahen Wanderwege sowie Forststraßen oberhalb von Kramsach durch die Bergrettung sowie Personenspürhunden der Polizei abgesucht. Zur Unterstützung wurde auch die Bergrettung Jenbach hinzugezogen. Die Suche wurde kurz nach Mitternacht unterbrochen. Am 15.11.2016 wurden vormittags mehrere Suchflüge mit dem Polizeihubschrauber LIBELLE durchgeführt. Am Nachmittag wurde neuerlich mit Bergrettern, Suchhundeführern sowie Alpinpolizisten intensiv nach dem Abgängigen gesucht. In den Abendstunden wurde der Bergrettungseinsatz ergebnislos unterbrochen, er wird auf Anforderung der Polizei bei neuen Erkenntnissen wieder fortgesetzt.






Verletzter Mountainbiker am Voldöppberg, 23.10.2016
Ein deutscher Radfahrer stürzte am Voldöppberg (Gde. Kramsach) beim Absteigen von seinem Mountainbike und verletzte sich dabei. Die Bergrettung versorgte den Patienten und seilte ihn in der Gebirgstrage durch das teilweise steile Waldgelände bis zur Forststraße ab. Er wurde im Bergrettungsfahrzeug nach Kramsach transportiert und dort von Angehörigen übernommen.





Gemeinschaftsübung mit Bergwacht Rottach-Egern, 15.10.2016
Die Bergrettung Kramsach führte gemeinsam mit der Bergwacht Rottach-Egern im Bereich der Erzherzog-Johann-Klause (Gde. Brandenberg) eine Gemeinschaftsübung durch. Ziel dieser grenzüberschreitenden Übung war die Zusammenarbeit und das bessere Kennenlernen der beiden Hilfsorganisationen sowie der Erfahrungsaustausch.

Bei der abgebildeten Patientin handelt es sich um eine an der Übung teilnehmenden Kollegin der Bergwacht Rottach/Egern - aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung ihres Gesichtes bewusst verzichtet !





Verletzte Person in der Tiefenbachklamm, 30.09.2016
Eine einheimische Wanderin stürzte bei einer Wanderung durch die Tiefenbachklamm (Gde. Brandenberg) und verletzte sich dabei. Sie wurde von der Bergrettung Kramsach mit der Gebirgstrage aus der Klamm gerettet und im Einsatzfahrzeug nach Kramsach transportiert. Ein Rettungswagen führte den Weitertransport ins BKH Schwaz durch.





Deutscher Urlauber verstirbt am Klettersteig Reintalersee, 13.09.2016
Ein deutscher Urlauber wurde von zwei nachfolgenden Kletterern im Klettersteig Reintalersee (Gde. Kramsach) reglos aufgefunden. Der Notarzthubschrauber HELI-4 führte mit Unterstützung der Bergrettung Kramsach eine Taurettung durch, am Zwischenlandeplatz konnte jedoch nur mehr der bereits eingetretene Tot festgestellt werden. Die Bergrettung unterstützte die Erhebungen der Alpinpolizei im Klettersteig und übernahm die Betreuung der Angehörigen bis zum Eintreffen des Kriseninterventionsteams.





Bergrettung feiert 25-jähriges Hüttenjubiläum, 10.09.2016
Am 10. September wurde von der Ortsstelle das 25 jährige Hüttenjubiläum am Stützpunkt im Rofan gefeiert. Alles passte perfekt zusammen, so wie es diesem Anlass gebührt. Zahlreiche Ehrengäste feierten gemeinsam mit Dekan Franz Auer die Bergmesse am Marchgatterl. Im Anschluss folge die Begrüßung durch den Ortsstellenleiter Gerhard Unterberger und der Kramsacher Bürgermeister Hartl Zisterer erklärte die Anfänge des Stützpunktes. Gesellig gefeiert wurde dann im Anschluss auf der frisch renovierten Terrasse. Perfekt organisiert wurde die Feier von unserem Hüttenwart Andreas Kirchner. Mit Stolz dürfen wir auf die Errichtung der Hütte zurückblicken und unser Dank gebührt allen helfenden Händen die zum Gelingen dieses Schmuckstückes beigetragen haben!





Personenrettung aus dem Klettersteig Reintalersee, 18.08.2016
Zwei Urlauber kamen nach dem ersten Steilstück im Klettersteig Reintalersee (Gde. Kramsach) aufgrund von Erschöpfung nicht mehr weiter und setzten einen Notruf ab. Sie wurden von der Bergrettung zum Einstieg abgeseilt und unverletzt zum Parkplatz begleitet.





Verstiegene Person beim Schwammerlsuchen, 03.08.2016
Beim Schwammerlsuchen unterhalb des Hohen Nock (Gde. Brandenberg) geriet ein Einheimischer in felsdurchsetztes Gelände und kam nicht mehr weiter. Radfahrer auf der darunterliegenden Ellbachstraße hörten seine Hilfeschreie und setzten einen Notruf ab. Die Bergrettung Kramsach lokalisierte den Verstiegenen mit einem Fernglas und lotste den nachgeforderten Polizeihubschrauber LIBELLE zur Einsatzstelle. Die Person wurde per Tau gerettet und anschließend unverletzt von der Bergrettung übernommen.




Wiederholter Einsatz im Kramsacher Seenland, 26.07.2016
Da einige Uferbereiche an den Kramsacher Seen für den Straßenrettungsdienst nur schwer zugänglich sind, wurde die Bergrettung Kramsach heuer bereits mehrfach zur Bergeunterstützung alarmiert. Am heutigen Nachmittag musste die Bergrettung zu einem internistischen Notfall auf der Halbinsel Reintalersee ausrücken. Die Patientin wurde nach der notärztlichen Versorgung durch die Mannschaft des Notarzthubschraubers HELI-4 mit der Gebirgstrage gerettet und anschließend von einem Rettungswagen ins BKH Kufstein transportiert.





Tierrettung in der Tiefenbachklamm, 15.07.2016
Der Hund einer einheimischen Wanderin stürzte vom Trifftsteig in der Tiefenbachklamm (Gde. Brandenberg) in die Brandenberger Ache und konnte sich am gegenüberliegenden Ufer in felsiges Gelände retten. Da ein sicherer Zugang weder für die Bergrettung noch für die Wasserrettung möglich war, wurde vom Einsatzleiter der Bergrettung Kramsach der Polizeihubschrauber LIBELLE angefordert. Der Hund konnte schließlich per Tau gerettet und unverletzt an seine Besitzer übergeben werden.

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