Berichte

Übung "Kaiserklamm" - 6234 Brandenberg, 18.10.2018

Bei einer Übung im Bereich "Kaiserklamm" (Gemeinde Brandenberg) wurde der Abtransport und das "Durchfahren" einer unserer 4 "Klammsteige" oder auch "Driftsteige" in unserem Einsatzgebiet beübt.

Obwohl in der letzten Zeit die Sicherungsmassnahmen dieser Steige erneuert und auf den neuesten sicherheitstechnischen Stand gebracht wurden und dadurch teilwiese Kurvenradien sowie die Gesamtbreite verringert wurde, konnten wir mit unseren Tragesystemen ("Gebirgstrage klassisch" und "UT2000") eine gute Machbarkeit solcher Transporte / Bergungen erreichen.

In dem eingefügten Video können sie die Abfolge eines solchen Abtransportes einsehen. Der Trage voraus gehen 2 Bergretter-innen um den Steig "frei zu machen" und Problemstellen sowie Gefahrenzonen zu erkunden und zu erkennen - diesen folgt die Trage mit jeweils 4 sich abwechselnden Trägern und der nachfolgenden Mannschaft welche das weitere Berge und Sanitäts Material sowie die persönliche Ausrüstung der Tragemannschaft transportiert.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Übung teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

18.10.2018, MJH






Abgestürzte Person - 6230 Brixlegg -25.09.2018

Ein Mitglied einer einheimischen Wandergruppe stürzte aus bisher unbekannter Ursache beim Abstieg vom "Gratlspitz" (Gemeindegebiet Brixlegg) mehrere 100 Meter in felsdurchsetztes Gelände ab.

Der zusätzlich zur Bergrettung Kramsach u. Umgebung alarmierte Notarzt des Notarzthubschraubers "Heli4" konnte nur mehr den Tot der abgestürzten Person feststellen.

Die Bergung aus dem äusserst unzugänglichen Terrain erfolgte durch den Polizeihubschrauber "Libelle". Die verbliebenen Mitglieder der Wandergruppe wurden von der Bergrettung Kramsach u. Umbebung zum Ausgangspunkt der Wanderung begleitet.

Die Bergrettung Kramsach u. Umgebung stand gemeinsam mit der der Flugpolizei, der Alpinpolizei und dem Team des NAH "Heli 4" im Einsatz.

03.10.2018, MJH




Unklares Notrufgeschehen - 6234 Brandenberg, 6215 Achenkirch -19.09.2018

Gegen 15:15 erreichte die Leitstelle Tirol ein unvollständiger Notruf der noch vor der vollständigen Aufnahme durch den Disponenten unterbrochen wurde und die Verbindung konnte auch nicht mehr wieder aufgebaut werden. Die wenigen verwertbaren Informationen aus diesem vermeintlichen Notruf (ein Flurname, eine verstiegene Person, Notruf stammte aus dem Bezirk Kufstein) wurden von der Leitstelle abgeklärt und aufgrund des besonderen Flurnamens auf ein Gebiet nahe der Ludwig Aschenbrenner Hütte (auch Güfferthütte) primär eingegrenzt.

Zur alarmierten Bergrettungsortstelle Kramsach u. Umgebung wurde die Ortstelle Achenkirch hinzugezogen sowie zur schnellen Aufklärung des Suchgebietes der Polizeihubschrauber "Libelle" angefordert. Ebenfalls wurden die Kollegen der Bergwacht Rottach / Egern (DE) in den Einsatz beordert um den nordlichen Suchbereich aufzuklären.

Der Suchflug mit einem ortskundigen Bergretter sowie die nachfolgende Suchaktion mussten ohne Ergebnis und verwertbaren Hinweisen gegen 21:00 abgebrochen werden. Die Suchkation wird nach weiteren Erhebungen der Exekutive in deren Auftrag bei Bedarf fortgesetzt!

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit der Polizei, der Flugpolizei, der Alpinpolizei, der Bergrettung Achenkirch, 2 Hundeführern der Bergrettungshundestaffel und der Bergwacht Rottach / Egern im Einsatz.

Ein besonderer Dank gilt dem Team der Gufferthütte, wo die Einsatzleitung positioniert war und welche die Suchmannschaft spätabends mit einem Abendessen versorgt hat. Vielen herzlichen Dank!

Link zur Gufferthütte: Gufferthütte


Auf den Bildern können sie ua. das abgesuchte Gebiet durch die GPS Verfolgung der Funkgeräte auf österreichischer Seite sowie das durch die deutschen Kollegen abgesuchte Gebiet (grün schraffiert) erkennen.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um am Sucheinsatz teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung und der Bergrettung Achenkirch. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

20.09.2018, MJH





Interner Notfall - 6234 Brandenberg, 05.09.2018

Eine Sennerin erleidet während der Abendstunden einen Internen Notfall auf einer abgelegenen Alm in Brandenberg. Der Ehemann setzt darauf hin einen Notruf ab. Die Leitstelle entsendet NA/ RTW aus Kramsach und zusätzlich zur Sicherstellung der Schrankenöffnung und der Zufahrt die Bergrettung Kramsach u. Umgebung in den Einsatz. Der ebenfalls vom Senner informierte Eigentümer der Alm führt die Schrankenöffnung und den Lotsendienst für den NA und RTW durch.

Die Verunfallte wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand mit 6 Personen gemeinsam mit dem Notarzt und einen Rettungstransportwagen des Roten Kreuzes im Einsatz.

05.09.2018, MJH







Abgestürzte Person - 6234 Brandenberg, 01.09.2018

Ein Teilnehmer einer Alpenüberquerung kommt mit seinem Begleitern welche mit ihren Mountainbikes unterwegs sind wegen eines Orientierungsfehlers auf den Steig durch die Tiefenbachklamm. Beim Schieben des Fahrrads auf diesem Steig rutscht der Teilnehmer aus und stürzt einige Meter ab. Er verletzt sich dabei am rechten Knöchel.

Der Verunfallte wurde nach der Erstversorgung durch den Bergrettungsarzt mittels Gebirgstrage zum Steigausgang gebracht und an den Rettungsdienst übergeben.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit den Kollegen der Bergrettung Jenbach im Einsatz.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt durch: BR Jenbach

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Bergung teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung und der Bergrettung Jenbach. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

05.09.2018, MJH







Suche nach einer vermissten Person - 6234 Brandenberg, 27-28.08.2018

Die Bergrettungsortsstelle Kramsach und Umgebung wurde am 27.08.2018 gegen 20:20 Uhr von der Leitstelle Tirol zu einer seit den Nachmittagsstunden laufenden Personensuche im Großraum Aschau (Gemeinde Brandenberg) hinzugezogen. Ein Einheimischer war von seinem Spaziergang nicht mehr zur abgesprochenen Zeit zurückgekehrt. Da die vermisste Person erkrankt ist, wurde umgehend eine Suchaktion eingeleitet. In Absprache mit der Exekutive wurden zum anwesenden Feuerwehr- und Privatpersonal die Bergrettung sowie die Alpinpolizei und insgesamt 9 Suchhunde hinzugezogen.

Da die Wetterlage sowie die Verfügbarkeit es ermöglichte, wurde gegen 22:30 Uhr ein zum Nachtflug tauglicher Spezialhubschrauber der Flugpolizei aus Salzburg angefordert, welcher mit einer Wärmebildkamera (FLIR) das Suchgebiet überflog.

Die bodengebundene Suche mit Trupps aus ortskundigem Feuerwehr- und Bergrettungspersonal wurde ebenfalls von 2 Wärmebildkameras unterstützt (Bergrettung und Feuerwehr). Diese Suche wurde durch eine große Anzahl von Weide- und Wildtieren, die sich im Suchgebiet aufgehalten haben, erschwert. Leider musste die Suche gegen 01:30 Uhr ohne Ergebnis vorerst abgebrochen werden. Nach Abklärung der bevorstehenden Wetterlage während der Nacht (relativ warm und voraussichtlich kein Regen) und Abschätzung der medzinischen Dringlichkeit durch den Bergrettungsarzt wurde die Suche bis zur geplanten Wiederaufnahme um 08:00 Uhr ausgesetzt.

Der Vermisste kehrte gegen 07:15 Uhr selbständig und unverletzt zu seinem Wohnhaus zurück!

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit der Polizei, der Flugpolizei, der Alpinpolizei, ingesamt 8 Suchhunden der Bergrettungshundestaffel, der Polizeihundestaffel und einem "Mantrail"-Hund der Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Feuerwehr Aschau und der Feuerwehr Brandenberg sowie unzähligen einheimischen Helfern im Einsatz.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Suchaktion teilnehmende Kollegen aller oben genannten Organisationen. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

01.09.2018, MJH/JMK







Verletzte Person, 6235 Reith im Alpbachtal - 21.08.2018

Eine Urlauberin kam beim Abstieg vom Reither Kogel zu Sturz und verletzte sich im Bereich des Sprunggelenkes. Da aufgrund der Schmerzen ein weiterer Abstieg nicht möglich war, setzte ihr Begleiter den Notruf ab.

Die Bergrettung Kramsach u. U. rückte gemeinsam mit der Bergrettung Alpbach aus. Die Bergretter stiegen über den Normalweg zur Verletzten auf. Bei der Erstversorgung wurde das verletzte Bein mit einer Beinschiene gestützt, ehe die Patientin mittels Gebirgstrage abtransportiert wurde. Die Übergabe der Patientin an den Rettungsdienst erfolgte an der Forststraße im Bereich der "Schwabl Kapelle".

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit Kollegen der Bergrettung Alpbach im Einsatz.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Bergung teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung und der Bergrettung Alpbach. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

25.08.2018, JMK








Einsatz am Klettersteig - 6233 Kramsach, 03.08.2018

Die Bergrettung Kramsach u. U. wurde zu einem verletzten Sportler am Klettersteig Reintalersee gerufen. Der Patient fügte sich am Klettersteig vermutlich eine Zerrung am rechten Oberarm zu, die ein selbstständiges Aufsteigen unmöglich machte. Mit Hilfe seiner Begleiter stieg die Person einige Meter zurück, ehe ein Notruf abgesetzt wurde. Die Bergretter stiegen zu den Sportlern auf, um sie einzeln zum Wandfuß abzuseilen. Anschließend wurden die Sportler bis zum Parkplatz begleitet.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand mit sieben Personen im Einsatz.

05.08.2018, JMK








Verletzter Radfahrer - 6234 Brandenberg, 02.08.2018

Bei Dreharbeiten in der Nähe des Kaiserhauses zog sich ein Stuntman eine Verletzung am Arm zu. Der Verletzte wurde von Kollegen zum Kaiserhaus gebracht, wo er von der Bergrettung Kramsach u. U. übernommen wurde. Die Bergrettung brachte den Patienten ins Blaulichtzentrum nach Kramsach, wo er an das Rote Kreuz zum Weitertransport ins Krankenhaus übergeben wurde.

05.08.2018, JMK



Verletzter Mountainbiker - 6232 Münster, 28.07.2018

Ein talwärts fahrender Mountainbiker kam durch einen technischen Defekt auf einer Forststraße zu Sturz. Zufällig vorbeikommende Bergretter übernahmen die Erstversorgung und den Abtransport. Der Patient wurde in Grünsbach an das Rote Kreuz zum Weitertransport ins Krankenhaus Schwaz übergeben.

05.08.2018, JMK



Abgestürzte Person - 6240 Rattenberg, 03.07.2018

Die Bergrettung Kramsach u. U. wurde heute zu einem Unfall am Oberen Schlossberg in Rattenberg gerufen. Ein Schüler, der einen idealen Platz zum Fotografieren suchte, verlor das Gleichgewicht und stürzte mehrere Meter ab. Ein Notarzt und mehrere Sanitäter des Roten Kreuzes übernahmen die Versorgung des Schwerverletzten.

Um einen möglichst schonenden Abtransport zu gewährleisten, wurde ein Notarzthubschrauber nachgefordert, der den Patienten mittels Taubergung barg.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit der Besatzung des Roten Kreuzes Kramsach und dem Team des NAH "Heli 4" im Einsatz.

03.07.2018, JMK/MJH



Traditionelles Sonnwendfeuer am Sonnwendjoch / Sagzahn, 23.06.2018

Auch heuer beteiligte sich eine Mannschaft der Bergrettung Kramsach u. U. am Samstag nach der Sommersonnenwende am traditionellen "Feuerbrennen / Sonnwendfeuer". Gemeinsam mit Freunden entzündeten wir eine Lichterkette vom Sagzahn bis zum Sonnwendjoch.

Leider erschwerte ein Wetterumschwung mit Regen und Graupelschauern kurz vor dem Anzünden der Feuer um ca. 21:45 Uhr die Aufgabe deutlich. Erwähnenswert ist, dass wir heuer zum zweiten Mal eine alternative Brennmethode anwenden konnten. Um umweltschädliche Rückstände zu vermeiden, verwendeten wir für die Sonnwendfeuer große Pappbecher, die mit pflanzlichem Öl und Biodiesel gefüllt und angezündet wurden.

Ein besonderer Dank gilt dem Team der Bayreuther-Hütte, das unsere spätabends vom Sonnwendjoch heimkehrende "Brennmannschaft" mit einer wärmenden Pressknödelsuppe bestens kulinarisch versorgt hat. Vielen herzlichen Dank!

Wir hoffen, dass sich alle im Tal verbliebenen Zuschauer/innen trotz des aufziehenden Nebels an unserem "Bergfeuer" erfreuen konnten.

24.06.2018, MJH/JMK

Link zur Bayreuther-Hütte: Bayreuther Hütte










Hochzeit von unserem Kollegen Christian Madersbacher

Am späten Nachmittag versammelte sich eine Abordnung der Bergrettung Kramsach u. U. vor der Pfarrkirche Brixlegg, um das frisch vermählte Brautpaar, Karin und Christian Madersbacher, mit einem Spalier zu empfangen. Gerhard, unser Ortsstellenleiter, gratulierte und überreichte ein Geschenk der Kollegschaft. Wir wünschen dem Brautpaar auf diesem Wege alles Gute und viel Glück für den weiteren gemeinsamen Lebensweg.

24.06.2018, MJH/JMK






Verkehrsunfall / Verletzter Mountainbiker - 6234 Brandenberg, 21.06.2018

Ein Mountainbiker kam bei seiner Ausfahrt zu Sturz und zog sich dabei schwere Verletzungen im Gesichtsbereich zu. Aufgrund des unklaren Standortes des Verunfallten wurde von der Leitstelle ein Notarzthubschrauber gemeinsam mit der Bergrettung Kramsach u. U. entsandt.

Der verletzte Mountainbiker wurde von den Rettungskräften erstversorgt und in ein Krankenhaus geflogen. Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit der Bergrettung Jenbach (auf Standby / Rufbereitschaft), dem NAH "Heli 3", einem Rettungstransportwagen und der Polizei sowie freiwilligen Helfern im Einsatz.

21.06.2018, MJH/JMK







Häuslicher Unfall - 6230 Brixlegg, 09.06.2018

Die Bergrettung Kramsach u. U. wurde im Anschluss an den heutigen Ambulanzdienst von der Leitstelle Tirol zu einem "First Responder" Einsatz ins Gemeindegebiet von Brixlegg angefordert. Ein Patient, der sich alleine zu Hause aufgehalten hatte, klagte über starke Schmerzen nach einem Sturzereignis. Aufgrund der verwinkelten Wohnung wurde der Verunfallte gemeinsam mit der nachgerückten Besatzung des Rettungstransportwagens versorgt, mittels einer "Körperform Vakuummatratze" aus der Wohnung geborgen und mit dem Rettungstransportwagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit einem Rettungstransportwagen und mit 2 Fahrzeugen und 4 Mann im Einsatz.

09.06.2018, MJH/JMK


Ambulanzdienst "MTB Festival Achensee" - 6234 Brandenberg, 6215 Steinberg a. Rofan, 09.06.2018

Die Bergrettung Kramsach u. U. führte während des "MTB Festival Achensee" einen Teil des Ambulanzdienstes durch. Während der Veranstaltung kam es aufgrund der disziplinierten und umsichtigen Fahrweise der Rennteilnehmer zu keinen größeren Unfällen im Einsatzgebiet der Bergrettung Kramsach u. U..

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand mit 2 Fahrzeugen und 8 Mann im Einsatz.

09.06.2018, MJH







Verletzter Holzarbeiter- 6250 Kundl, 06.06.2018

Bei einem schweren Unfall zog sich ein einheimischer Holzarbeiter im Gemeindegebiet von Kundl am heutigen Tag Verletzungen unbestimmten Grades zu.

Der Verletzte wurde von den Rettungskräften (Besatzung NAH "Heli 3", Besatzung Rettungstransportwagen und der Bergrettung Kramsach u. U. sowie Bergrettung Jenbach) notärztlich versorgt, mittels Taubergung zu einem Zwischenlandeplatz gebracht und weiter in ein für dieses Verletzungsmuster geeignetes Krankenhaus geflogen.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit Kollegen der Bergrettung Jenbach, dem Team des Heli 3, einem Rettungstransportwagen und der Polizei sowie freiwilligen Helfern im Einsatz.

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Bergung teilnehmende Kollegen des NAH "Heli 3". Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

07.06.2018, MJH/JMK






Verletzte Person- 6234 Brandenberg, 05.06.2018

Eine Schülerin, die an einer Exkursion im Bereich Kaiserhaus (Gemeindegebiet Brandenberg) teilnahm, quetschte sich beim Spielen einen Finger zwischen zwei Steinen und zog sich dabei eine Verletzung der Fingerkuppe zu. Da der vermutete Unfallort durch eine Abschrankung nicht für den Rettungsdienst zugänglich war, wurde die Bergrettung Kramsach u. U., welche über die erforderlichen Schrankenschlüssel verfügt, zur Versorgung der Schülerin entsandt.

Die verletzte Schülerin wurde durch die Bergretter (Notfallsanitäter und Alpin Medic) erstversorgt und anschließend mit dem Fahrzeug der Bergrettung gemeinsam mit ihrer Freundin und der zuständigen Aufsichtsperson zur Rettungswache Kramsach gebracht. Dort übernahm der Rettungstransportwagen die Patientin, die in weiterer Folge zur ambulanten Behandlung und Abklärung in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand mit 2 Personen und freiwilligen Helfern im Einsatz.

07.06.2018, MJH/JMK



Verletzter Wassersportler- 6234 Brandenberg, 31.05.2018

Bei einem Unfall in der "Pineggerklamm" (Gemeindegebiet Brandenberg) erlitt am heutigen Nachmittag ein Wildwasserschwimmer eine schwere Verletzung an den unteren Extremitäten. Er musste von den alarmierten Einsatzkräften aus der bis zu 80 Meter tiefen Schlucht in einer schwierigen und für alle Beteiligten sehr gefährlichen Rettungsaktion geborgen werden.

Eine direkte Taubergung durch den Notarzthubschrauber aus der engen Klamm war aufgrund der speziellen topographischen Gegebenheiten und der vorherrschenden Wetterlage nicht möglich.

Die anwesenden Berg- und Wasserretter transportierten den Verletzten mittels eines Spine-Boards flussabwärts durch die Schlucht und übergaben ihn an einer geeigneten Stelle dem Flugrettungsteam des NAH "Heli 3", welches den Verletzten nach der notärztlichen Versorgung ins Krankenhaus flog.

Die Bergrettung Kramsach u. U. stand gemeinsam mit dem Notarzt der Bergrettung Kramsach u. U., den Kollegen der Bergrettung Jenbach, dem Team des Heli 3, der Wasserrettung Kramsach und Reith im Alpbachtal und der Polizei im Einsatz.

Bildmaterial und Textmaterial ua. zur Verfügung gestellt von: ZOOM.Tirol - Georg Köchler

Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um an der Bergung teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung, der Bergrettung Jenbach und den Wasserettungsbereitschaften Kramsach und Reith im Alpbachtal. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet.

31.05.2018, MJH/JMK






Interner Notfall- 6241 Radfeld, 29.05.2018

Ein Mountainbiker erlitt bei einer Ausfahrt im Bereich "Maukenbach" einen internen Notfall. Die verunfallte Person musste von den angeforderten Einsatzkräften (Rotes Kreuz - Rettungsdienst, Besatzung des Notarzthubschraubers "Heli 3" und der Bergrettung Kramsach u. U. / Jenbach) notärztlich versorgt werden und wurde in weiterer Folge in eine Spezialklinik geflogen.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit der Bergrettung Jenbach, dem Heli 3, einem Rettungstransportwagen und der Polizei im Einsatz.

29.05.2018, MJH/JMK





Schwerer Verkehrsunfall- LKW Absturz - 6232 Münster, 22.05.2018

Ein bergabfahrender LKW (3 Achsig) kam bei der Abfahrt nach der erfolgten Versorgung der Almen "Pletzach" mit Futtermitteln aus noch unbekannter Ursache bei der Durchfahrt einer Spitzkehre ins Rutschen und geriet in weiterer Folge über den rechten Fahrbahnrand hinaus.

Der Fahrer konnte das Fahrzeug durch einen Absprung vor dem endgültigen Absturz verlassen. Der LKW stürzte sich überschlagend in ein ca. 35 Grad steiles, mit Bäumen durchsetztes Gelände ab und kam dort an Bäumen angelehnt zum Stillstand.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung führte Bergungs und Sicherungsarbeiten am LKW gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren durch.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit der Bergrettung Jenbach, 2 freiwilligen Feuerwehren (Münster und Kramsach) 2 Notärzten, 2 Rettungstransportwagen, der Polizei und freiwilligen Helfern im Einsatz.

Bildmaterial ua. zur Verfügung gestellt von: ZOOM.Tirol - Georg Köchler

22.05.2018, MJH







Schwerer Sturz mit dem Mountainbike - 6230 Brixlegg, 20.05.2018

Ein Teilnehmer des EldoRADo Bikefestival kam während der Abfahrt von der "Holzalm" mit seinem Mountainbike schwer zu Sturz. Der verletzte Sportler kam einige Meter unterhalb der Straße in steilem Waldgelände zu liegen!

Ein nachfolgender Radfahrer, der sein Rad aufgrund eines technischen Defektes bergab schieben musste, wurde auf den Verletzten aufmerksam und verständigte die Rettungskräfte.

Der verunfallte Mountainbiker wurde vom anwesenden Alpin Medic/Sanitäter der Bergrettung Kramsach und Umgebung erstversorgt. Zusätzlich wurde zur Abklärung der Verletzung und zur Unterstützung während des Auftransportes zur Straße der sich ebenfalls im Dienst befindliche Notarzt der Bergrettung Kramsach u. U. inkl. einer weiteren Bergrettungsmannschaft und das SAN Krad (Motorrad) inkl. eines Notfallsanitäters des Arbeiter Samariter Bundes nachgefordert.

Der Patient wurde nach der Bergung mit dem Fahrzeug der Bergrettung ins Tal gebracht und dort dem Rettungsdienst zum Weitertransport ins Krankenhaus übergeben.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit einem Notarzt, 2 Mannschaften, dem SAN Krad (Motorrad) des Arbeiter Samariter Bundes, der Polizei, einem Rettungstransportwagen und freiwilligen Helfern im Einsatz.

20.05.2018, MJH







Suche nach einer vermissten Person - 6233 Kramsach, 12.05.2018

Die Bergrettungsortsstelle Kramsach und Umgebung wurde am 12.05.2018 gegen 14:15 von der Leitstelle Tirol über eine bevorstehende Personensuche im Großraum Kramsach informiert. Da der Exekutive und der Einsatzleitung der Bergrettung zu diesem Zeitpunkt kein von der vermissten Person angestrebtes Ziel bekannt war und eine bis dahin durch die Feuerwehr Kramsach durchgeführte Bodensuche entlang der Spazierwege im Ortsgebiet negativ ausgefallen war, wurde in Absprache mit der Exekutive eine großangelegte Detailsuche im angrenzenden alpinen Gelände gestartet.

Während der Nachmittagsstunden wurde mit maximalem Personal- und Gerätschaftseinsatz ein großes Gebiet, in welchem die vermisste Person vermutet wurde, sowohl bodengebunden durchsucht als auch von der Flugpolizei abgeflogen.

Die vermisste Person konnte kurz vor Einbruch der Dunkelheit verletzt aufgefunden werden. Nach der Erstversorgung durch Sanitäter der Bergrettung Kramsach und Umgebung konnte die Patientin dem Rettungsdienst (Notarzt und Rettungswagen) zum Weitertransport ins Krankenhaus übergeben werden.

Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit der Polizei, den Bergrettungsortsstellen Alpbach und Jenbach, der Flugpolizei, der Alpinpolizei, einem Suchhund, dem KIT Team und der Rettungshundestaffel des Arbeiter Samariter Bundes, der Feuerwehr Kramsach, der Bergwacht, dem Roten Kreuz (Notarzt, Besatzung Rettungstransportwagen, Versorgungseinheit) im Einsatz.

12.05.2018, MJH







Verletzter Wassersportler - Brandenberger Ache, 07.04.2018

Die Bergrettungsortsstelle Kramsach und Umgebung wurde am 07.04.2018 kurz vor Mittag zu einem Notfall am Ufer der Brandenberger Ache im Bereich "Saugraben" gerufen. Ein Kajakfahrer zog sich im Wasser eine schmerzhafte Beinverletzung zu. Die alarmierte Wasserrettung übernahm die Bergung des Verletzten aus dem Wasser. Der Patient wurde am Ufer vom Notarzt (Heli 3) schmerztherapiert. In weiterer Folge wurde der Wassersportler von den Bergrettern mittels Seilrolle über die steile Böschung geborgen und der Mannschaft des Notarzthubschraubers Heli 3 übergeben. Während der Bergung musste die Landesstraße kurzzeitig durch die anwesenden Polizeibeamten gesperrt werden.



Unangekündigte Alarmübung

Im Zuge einer planmäßigen Übung wurde die anwesende Mannschaft überraschend von den Übungsleitern in einen fiktiven Einsatz beordert. Folgende Informationen wurden den Übungsteilnehmern bekanntgegeben: 2 verletzte Personen nach Sturz, 1 Person schwer- und eine weitere leichtverletzt. Der Einsatzort konnte nicht genau verifiziert werden, Schneeketten auf dem Anfahrtsweg waren erforderlich. Die an die Mannschaften gestellten Aufgaben wurden schnell und zielführend abgearbeitet. Nach ca. 25-minütiger Versorgung am Unfallort konnten beide Patienten abtransportiert werden. Während des Abtransportes erlitt einer der Patienten einen simulierten Herzstillstand. Es wurden umgehend lebensrettende Sofortmaßnahmen eingeleitet und der Patient vor Ort reanimiert. Im Anschluss wurde die Übung erfolgreich beendet.

Bei den abgebildeten Patienten handelt es sich um an der Übung teilnehmende Kollegen der Bergrettung Kramsach u. Umgebung. Aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung bewusst verzichtet!






2 verirrte Personen im Bereich Aufstieg Voldöppberg, 22. März 2018

Die Bergrettung Kramsach u. Umgebung wurde am 22.03.2018 gegen 14:30 Uhr von der Leitstelle Tirol über zwei verirrte Personen im Großraum Wanderweg zum Voldöppberg informiert. Da keine präzise Positionsbestimmung mangels Mobilfunkversorgung möglich war und auch keine durchgehende Telefonverbindung aufgebaut werden konnte, wurde nach einer Lagebeurteilung durch die Einsatzleitung und die Polizei der Polizeihubschrauber "Libelle" zur Abklärung angefordert. Gleichzeitig wurde ein bodengebundenes Suchteam in eines der beiden vermuteten Aufenthaltsgebiete entsandt. Fast zeitgleich konnten die beiden Urlaubsgäste durch die Mannschaft der Bergrettung und das Team des Hubschraubers geortet und aufgefunden werden. Die beiden Urlaubsgäste wurden unverletzt, aber durch die inzwischen vierstündige Wanderung entkräftet, aufgefunden und in weiterer Folge mittels Einsatzfahrzeug ins Tal gebracht. Die Bergrettung Kramsach und Umgebung stand gemeinsam mit dem Team des Polizeihubschraubers, 2 Polizisten, einem Alpinpolizisten und 8 Einsatzkräften im Einsatz.





Gottfried Sappl: 50-Jahre Mitglied der Bergrettung Kramsach u. Umgebung

Laudatio:

Gottfried Sappl wurde mit 24 Jahren am 01.06.1967 in den Bergrettungsdienst der Einsatzstelle Rattenberg aufgenommen. Der damalige Ortsstellenleiter, Sepp Margreiter, befürwortete seine Aufnahme als Rettungsmann, da Gottfried als guter Kletterer bekannt war und bereits mit den Kameraden der Ortsstelle in den Bergen unterwegs war. Als Landwirt am elterlichen Hof und in späterer Folge als Betreiber eines Campingplatzes in Kramsach war Gottfried stets für Einsätze sehr gut verfügbar. Durch den Verkauf von unzähligen Fördereraufklebern an die Gäste des Campingplatzes trug Gottfried einen nicht unwesentlichen Beitrag zu den damaligen eher dürftigen Einnahmen der Ortsstelle bei.

Während der 50-jährigen Mitgliedschaft hat sich in der Bergrettung sehr viel verändert. Die Einsatzstelle Rattenberg übersiedelte nach Kramsach. Zunächst waren die Einsatzmaterialien noch auf mehrere Adressen verteilt, ehe eine moderne Einsatzzentrale im Blaulichtzentrum errichtet werden konnte. Und auch die Bergetechniken und Materialien haben sich im letzten halben Jahrhundert wesentlich verändert. Umso erfreulicher ist es, dass Gottfried nach wie vor an den angebotenen Schulungen der Ortsstelle teilnimmt, einerseits also am Ball der Zeit bleibt und andererseits aber auch wertvolle Erfahrungen an die jungen Kollegen weitergeben kann. Gottfried zählt somit immer noch zur aktiven Mannschaft in unserer Ortsstelle und ist bei allen Übungen, Veranstaltungen und Einsätzen immer ein gern gesehener Kamerad.

Sportlich zieht es unseren Gottfried nach wie vor in die Berge. 2012 bestieg er den 5642m hohen Gipfel des Elbrus im Kaukasus (Russland). Mit dem Kilimanjaro konnte er einen weiteren Gipfel der Seven Summits in seinem Tourenbuch eintragen. Aber auch in den heimischen Bergen ist Gottfried unterwegs. Ein Fixpunkt im Jahr war und ist auch immer noch das Feuerbrennen am Sonnwendjoch für ihn.

Wir bedanken uns bei Gottfried recht herzlich für den persönlichen Einsatz in den letzten fünfzig Jahren und wünschen ihm für die Zukunft viel Glück und Gesundheit und freuen uns auch zukünftig auf gemeinsame Bergtouren!

Chapeau!, lieber Gottfried...............





Jahreshauptversammlung der Bergrettung Kramsach und Umgebung

Am 08.12.2017 lud die Bergrettungsortsstelle Kramsach und Umgebung zur alljährlichen Jahreshauptversammlung. Den zahlreichen Ehrengästen konnte der Jahresbericht präsentiert werden.

Das abgelaufene Bergrettungsjahr war einerseits durch die Bauarbeiten in der Einsatzzentrale (Zubau Garagengebäude) und andererseits durch etliche - teils sehr zeitintensive - Einsätze geprägt.

Erfreulicherweise konnten bei der Vollversammlung zwei fertig ausgebildete Kollegen (Christian Hoy, Thomas Schmadlbauer - (verhindert) in den aktiven Bergrettungsdienst übernommen werden und ein neuer Anwärter (Hannes Hechenblaikner) offiziell begrüßt werden.

Der Nachwuchs, der kleine Raphael Andreas unserer beiden Bergrettungs Kollegen Judith und Andreas Kirchner wurde ebenfalls von der Ortsstellenleitung in die Reihen der Bergrettung als "Familie" aufgenommen!

Auch ein besonderes Jubiläum gab es zu feiern: Gottfried Sappl trat bereits im Juni 1967 der Bergrettung bei und wurde somit bei der Jahreshauptversammlung für 50 Jahre aktiven Bergrettungsdienst geehrt (siehe separater Bericht).






Abgestürzte Person, Zustiegsweg zum Klettersteig Reintalersee, 10.01.2018
Ein 73-jähriger Österreicher stürzt bei einer Orientierungstour auf dem Wanderweg vom Parkplatz Ost / Reintalersee zum Klettersteig Reintalersee und zieht sich dabei eine schwere Verletzung an den unteren Extremitäten zu. Von seiner Begleiterin wird ein Notruf bei der Leitstelle Tirol abgesetzt welche die Bergrettung Kramsach u. Umgebung in den Einsatz beordert. Der Patient wurde gemeinsam vom Notarzt Team des Roten Kreuzes Kramsach und der Bergrettung Kramsach u. Umgebung an der Unfallstelle erst versorgt. In weiterer Folge wurde der Patient mittels Gebirgstrage aus dem unzugänglichen Gelände geborgen und dem örtlichen Rettungsdienst zur Verbringung in ein Krankenhaus übergeben. Die Bergrettung Kramsach u. Umgebung stand gemeinsam mit dem Notarzt Team, einem freiwilligen Helfer und 7 Personen im Einsatz.





Spendenübergabe durch die Sparkasse Rattenberg Bank AG

Die Privatstiftung Sparkasse Rattenberg lud Ende Dezember zur Spendenübergabe in die Sparkasse Rattenberg Bank AG ein.
Stiftungsvorsitzender und Sparkassen-Vorstandsdirektor Friedrich Anrain, Stiftungsvorsitzender-Stv. DI Martin Götz und Vorstandsdirektor Georg Gamper konnten den Österr. Bergrettungsdienst durch eine Spende aus der Privatstiftung Sparkasse Rattenberg großzügig unterstützen.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Privatstiftung Sparkasse Rattenberg!





Zwei Verletzte bei Brand auf der Baumbachalm, 03.09.2017
Bei einem Brand auf der Baumbachalm (Gde. Brandenberg) wurden zwei Personen verletzt. Ein Senner rettete die Tiere aus dem brennenden Stall und erlitt dabei schwere Verbrennungen. Er wurde von Sanitätern der Bergrettung Kramsach erstversorgt und vom nachgeforderten Notarzthubschrauber HELI-3 in die Klinik Innsbruck verbracht. Ein Nachbar, welcher den Senner unterstützte, erlitt eine Rauchgasvergiftung. Er wurde von der Bergrettung Kramsach nach Pinegg transportiert und dort an einen Rettungswagen übergeben. Die Bergrettung Kramsach verblieb noch bis zum Abschluss der risikoreichen Löscharbeiten an der Einsatzstelle.





Verletzte Person im Klettersteig Reintalersee, 23.08.2017
Ein einheimischer Kletterer kam aufgrund einer Armverletzung in der Sportvariante des Klettersteiges Reintalersee (Gde. Kramsach) nicht mehr weiter. Er wurde von der Bergrettung Kramsach bei einbrechender Dunkelheit bis zum Wandfuss abgeseilt und anschließend zum Parkplatz begleitet.





Leichenfund am Rossköpfl, 09.08.2017
Am Rossköpfl (Gde. Münster) südwestlich des Zireiner Sees wurde von einem Bergretter während des Hüttendienstes am Stützpunkt Rofan eine männliche Leiche gefunden. Der Polizeihubschrauber LIBELLE barg den Toten mit Unterstützung der Bergrettung Kramsach und flog ihn ins Tal. Die Identität ist derzeit noch unklar.




Verletztes Kind auf der Labeggalm, 26.07.2017
Ein siebenjähriger Junge stürzte auf der Labeggalm (Gde. Brandenberg) von einer Leiter und verletzte sich dabei schwer. Eine Hubschrauberlandung war an der Einsatzstelle wetterbedingt nicht möglich. Die Bergrettung Kramsach versorgte den Patienten und transportierte ihn nach Aschau/Brandenberg, wo er an den Notarzthubschrauber HELI-3 übergeben wurde. Der Patient wurde in die Klinik Innsbruck geflogen.





Nächtlicher Such- und Rettungseinsatz für verletzten Radfahrer in den Blaubergen, 23.07.2017
Ein deutscher Radfahrer stürzte gegen 22:00 Uhr mit seinem E-Bike auf einem Steig zwischen der Langenau (Gde. Kreuth) und der Gufferthütte (Gde. Brandenberg) und blieb verletzt liegen. Er setzte zwar noch selbst einen Notruf ab, seine genaue Position konnte er jedoch nicht angeben. Es wurde eine Sucheinsatz mit Beteiligung der Bergrettung Kramsach, mehrerer Bereitschaften der Bayrischen Bergwacht sowie einem Polizeihubschrauber ausgelöst. Der Hubschrauber konnte den verletzten schließlich mit einer Wärmebildkamera lokalisieren und die GPS-Position an die Rettungsmannschaften weitergeben. Der Verletzte wurde erstversorgt und mit der Gebirgstrage bei strömendem Regen bis zur Gufferhütte transportiert. Die Bergrettung Achenkirch, welche zur Unterstützung nachalarmiert wurde, übernahm den Patienten und brachte ihn nach Achenkirch, wo er gegen 05:00 Uhr früh an einen Rettungswagen übergeben wurde.





Vermuteter Wassernotfall in der Tiefenbachklamm, 12.07.2017
Die Bergrettung Kramsach wurde für einen vermuteten Wassernotfall in der Tiefenbachklamm (Gde. Brandenberg) alarmiert. Ein Wanderer entdeckte in der Klammmitte ein hängengebliebenes Kajak, eine Personenbeteiligung konnte nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund des hohen Wasserstandes der Brandenberger Ache war ein Zugang zum Kajak jedoch nicht möglich. Nach einem Suchflug durch den Hubschrauber und Erhebungen durch die Polizei wurde der Einsatz ergebnislos abgebrochen. Im Einsatz standen die Bergrettung Kramsach, der Notarzthubschrauber HELI-3, die Wasserrettung Kramsach sowie die Feuerwehren Brandenberg und Aschau/Brandenberg.





Medizinischer Notfall in der Tiefenbachklamm, 23.05.2017
Ein einheimischer Wanderer erlitt in der Tiefenbachklamm (Gde. Brandenberg) einen allergischen Schock. Eine Taubergung war aufgrund von Windböen nicht möglich. Der Patient wurde von der Bergrettung und dem Team des Notarzthubschraubers HELI-3 versorgt und mit der Gebirgstrage aus der Klamm geborgen. Am Klammeingang wurde er schließlich vom Notarzthubschrauber übernommen und ins BKH Kufstein geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung Kramsach sowie die Bergrettung Jenbach.





Verletzte Person im Klettersteig Reintalersee, 17.05.2017
Eine einheimische Bergsteigerin verletzte sich bei der Begehung des Klettersteiges Reintalersee (Gde. Kramsach) und kam selbstständig nicht mehr weiter. Sie wurde von der Bergrettung über die teilweise überhängende Felswand zum Einstieg abgeseilt und dort vom Bergrettungsarzt medizinisch versorgt. Anschließend wurde sie in der Gebirgstrage bis zur darunterliegenden Forststraße abgeseilt und am Parkplatz Reintalersee an den Straßenrettungsdienst übergeben.





Personenrettung unterhalb vom Nachberg-Niederleger, 16.05.2017
Beim Abstieg vom Nachberg-Niederleger (Gde. Breitenbach/Inn) kommen zwei deutsche Urlauber vom Weg ab und geraten in steiles und felsdurchsetztes Waldgelände. Während die Bergrettung von Schönau zu den Wanderern aufsteigt, wird mit dem Polizeihusbchrauber LIBELLE ein Suchflug durchgeführt. Die Personen können rasch gefunden und mit dem Tau gerettet werden. Sie werden im Tal unverletzt von der Bergrettung übernommen. Im Einsatz stehen die Bergrettung Kramsach sowie die Bergrettung Wörgl/Niederau.





Tödlicher Forstunfall in Münster, 08.04.2017
Ein einheimischer Landwirt stürzte bei Holzarbeiten oberhalb von Grünsbach (Gde. Münster) ca. 100m durch steiles Waldgelände ab und verletzte sich dabei tödlich. Sein Sohn beobachtete den Unfall und setzte einen Notruf an die Leitstelle Tirol ab. Reanimationsmaßnahmen durch die Einsatzkräfte der Bergrettung Kramsach (Bergrettungsarzt und Sanitäter) sowie das Team des Notarzthubschraubers HELI-4 blieben erfolglos, der Mann verstarb trotz der raschen Hilfe noch an der Unfallstelle. Der Leichnam wurde vom Notarzthubschrauber mit Unterstützung der Bergrettung geborgen. Die Angehörigen des Verstorbenen wurden vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut.




Verstiegene Wanderer unterhalb der Kragenalm, 22.02.2017
Zwei französische Urlauber kamen beim Abstieg vom Kragenjoch (Gde. Kundl) vom Weg ab und gerieten in alpine Notlage. Aufgrund der unklaren Örtlichkeit wurde neben den Bergrettungsortsstellen Kramsach und Auffach/Wildschönau auch der Notarzthubschrauber HELI-4 alarmiert, dieser konnte die Wanderer zwar lokalisieren aber aufgrund der einbrechenden Dunkelheit nicht mehr bergen. Bergretter stiegen von Kundl zu den Verstiegenen auf und seilten sie anschließend durch das steile Waldgelände ab. Die Wanderer blieben unverletzt und wurden in ihre Unterkunft in die Wildschönau gebracht.





Großzügige Unterstützung durch Sparkasse Rattenberg, 20.01.2017
Die Privatstiftung Sparkasse Rattenberg unterstützte die Bergrettung Kramsach mit einer großzügigen Spende. Vielen Dank!





Jahreshauptverammlung, 08.12.2016
Bei der heurigen Jahreshauptversammlung wurde ausführlich über die Tätigkeiten im Jahr 2016 berichtet. Die Bergrettung Kramsach wurde zu 60 Einsätzen alarmiert, dabei wurden 50 Personen gerettet oder geborgen (17 Unverletzte, 10 Leichtverletzte, 20 Schwerverletzte, 3 Tote). Die betroffenen Patienten stammten zu 52% aus dem Ausland, 48% waren Innländer. Berichtet wurde auch über zahlreiche Schulungen und Übungen sowie sonstige Vereinstätigkeiten. Anschließend wurden David Gruber, Mario Moser und Sandro Ostermann als neue Anwärter vorgestellt. Andreas Häusler und Clemens Steinberger konnten nach ihrer abgeschlossenen Grundausbildung als aktive Bergrettungsmänner übernommen werden. Hannes Kuen und Karl Thaler wurden für ihre 25-jährige Bergrettungstätigkeit geehrt.

Die Bergrettung Kramsach wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2017!




Suchaktion nach abgängigem Wanderer im Rofangebirge, 14.11.2016
Ein 49-jähriger Einheimischer wurde von Angehörigen am 14.11.2016 als vermisst gemeldet. Nachdem sein PKW von einer Polizeistreife am Liftparkplatz in Kramsach gefunden werden konnte, wurde die Bergrettung Kramsach für eine Suchaktion alarmiert. Der Vermisste hat vermutlich bereits am 11.11.2016 eine Wanderung in das Rofangebirge unternommen und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Noch in der Nacht wurden die talnahen Wanderwege sowie Forststraßen oberhalb von Kramsach durch die Bergrettung sowie Personenspürhunden der Polizei abgesucht. Zur Unterstützung wurde auch die Bergrettung Jenbach hinzugezogen. Die Suche wurde kurz nach Mitternacht unterbrochen. Am 15.11.2016 wurden vormittags mehrere Suchflüge mit dem Polizeihubschrauber LIBELLE durchgeführt. Am Nachmittag wurde neuerlich mit Bergrettern, Suchhundeführern sowie Alpinpolizisten intensiv nach dem Abgängigen gesucht. In den Abendstunden wurde der Bergrettungseinsatz ergebnislos unterbrochen, er wird auf Anforderung der Polizei bei neuen Erkenntnissen wieder fortgesetzt.






Verletzter Mountainbiker am Voldöppberg, 23.10.2016
Ein deutscher Radfahrer stürzte am Voldöppberg (Gde. Kramsach) beim Absteigen von seinem Mountainbike und verletzte sich dabei. Die Bergrettung versorgte den Patienten und seilte ihn in der Gebirgstrage durch das teilweise steile Waldgelände bis zur Forststraße ab. Er wurde im Bergrettungsfahrzeug nach Kramsach transportiert und dort von Angehörigen übernommen.





Gemeinschaftsübung mit Bergwacht Rottach-Egern, 15.10.2016
Die Bergrettung Kramsach führte gemeinsam mit der Bergwacht Rottach-Egern im Bereich der Erzherzog-Johann-Klause (Gde. Brandenberg) eine Gemeinschaftsübung durch. Ziel dieser grenzüberschreitenden Übung war die Zusammenarbeit und das bessere Kennenlernen der beiden Hilfsorganisationen sowie der Erfahrungsaustausch.

Bei der abgebildeten Patientin handelt es sich um eine an der Übung teilnehmenden Kollegin der Bergwacht Rottach/Egern - aus diesem Grund wurde auf die Unkenntlichmachung ihres Gesichtes bewusst verzichtet !





Verletzte Person in der Tiefenbachklamm, 30.09.2016
Eine einheimische Wanderin stürzte bei einer Wanderung durch die Tiefenbachklamm (Gde. Brandenberg) und verletzte sich dabei. Sie wurde von der Bergrettung Kramsach mit der Gebirgstrage aus der Klamm gerettet und im Einsatzfahrzeug nach Kramsach transportiert. Ein Rettungswagen führte den Weitertransport ins BKH Schwaz durch.





Deutscher Urlauber verstirbt am Klettersteig Reintalersee, 13.09.2016
Ein deutscher Urlauber wurde von zwei nachfolgenden Kletterern im Klettersteig Reintalersee (Gde. Kramsach) reglos aufgefunden. Der Notarzthubschrauber HELI-4 führte mit Unterstützung der Bergrettung Kramsach eine Taurettung durch, am Zwischenlandeplatz konnte jedoch nur mehr der bereits eingetretene Tot festgestellt werden. Die Bergrettung unterstützte die Erhebungen der Alpinpolizei im Klettersteig und übernahm die Betreuung der Angehörigen bis zum Eintreffen des Kriseninterventionsteams.





Bergrettung feiert 25-jähriges Hüttenjubiläum, 10.09.2016
Am 10. September wurde von der Ortsstelle das 25 jährige Hüttenjubiläum am Stützpunkt im Rofan gefeiert. Alles passte perfekt zusammen, so wie es diesem Anlass gebührt. Zahlreiche Ehrengäste feierten gemeinsam mit Dekan Franz Auer die Bergmesse am Marchgatterl. Im Anschluss folge die Begrüßung durch den Ortsstellenleiter Gerhard Unterberger und der Kramsacher Bürgermeister Hartl Zisterer erklärte die Anfänge des Stützpunktes. Gesellig gefeiert wurde dann im Anschluss auf der frisch renovierten Terrasse. Perfekt organisiert wurde die Feier von unserem Hüttenwart Andreas Kirchner. Mit Stolz dürfen wir auf die Errichtung der Hütte zurückblicken und unser Dank gebührt allen helfenden Händen die zum Gelingen dieses Schmuckstückes beigetragen haben!





Personenrettung aus dem Klettersteig Reintalersee, 18.08.2016
Zwei Urlauber kamen nach dem ersten Steilstück im Klettersteig Reintalersee (Gde. Kramsach) aufgrund von Erschöpfung nicht mehr weiter und setzten einen Notruf ab. Sie wurden von der Bergrettung zum Einstieg abgeseilt und unverletzt zum Parkplatz begleitet.





Verstiegene Person beim Schwammerlsuchen, 03.08.2016
Beim Schwammerlsuchen unterhalb des Hohen Nock (Gde. Brandenberg) geriet ein Einheimischer in felsdurchsetztes Gelände und kam nicht mehr weiter. Radfahrer auf der darunterliegenden Ellbachstraße hörten seine Hilfeschreie und setzten einen Notruf ab. Die Bergrettung Kramsach lokalisierte den Verstiegenen mit einem Fernglas und lotste den nachgeforderten Polizeihubschrauber LIBELLE zur Einsatzstelle. Die Person wurde per Tau gerettet und anschließend unverletzt von der Bergrettung übernommen.




Wiederholter Einsatz im Kramsacher Seenland, 26.07.2016
Da einige Uferbereiche an den Kramsacher Seen für den Straßenrettungsdienst nur schwer zugänglich sind, wurde die Bergrettung Kramsach heuer bereits mehrfach zur Bergeunterstützung alarmiert. Am heutigen Nachmittag musste die Bergrettung zu einem internistischen Notfall auf der Halbinsel Reintalersee ausrücken. Die Patientin wurde nach der notärztlichen Versorgung durch die Mannschaft des Notarzthubschraubers HELI-4 mit der Gebirgstrage gerettet und anschließend von einem Rettungswagen ins BKH Kufstein transportiert.





Tierrettung in der Tiefenbachklamm, 15.07.2016
Der Hund einer einheimischen Wanderin stürzte vom Trifftsteig in der Tiefenbachklamm (Gde. Brandenberg) in die Brandenberger Ache und konnte sich am gegenüberliegenden Ufer in felsiges Gelände retten. Da ein sicherer Zugang weder für die Bergrettung noch für die Wasserrettung möglich war, wurde vom Einsatzleiter der Bergrettung Kramsach der Polizeihubschrauber LIBELLE angefordert. Der Hund konnte schließlich per Tau gerettet und unverletzt an seine Besitzer übergeben werden.

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